BONDUELLE ruft Leipziger Allerlei-Konserven wegen des Verdachts auf ´Glasfremdkörper´ zurück

BONDUELLE Rückruf Leipziger Allerlei Die wohl jedem bekannte Firma Bonduelle Deutschland GmbH (Reutlingen/BW), Anbieterin klassischer Gemüsekonserven, frischer Salate und Suppen aus dem Kühlregal, ruft ein Gemüse-Produkt in zwei Dosengrößen zurück. Grund für die Rückrufmaßnahme: "Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass in einzelnen Dosen kleine Glasfremdkörper enthalten sind." Betroffen sind von der Marke "Bonduelle" das Produkt "Leipziger Allerlei" in den beiden Dosengrößen 200 g und 400 g, jeweils mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 31.07.2022 (auf dem Dosenboden aufgedruckt). Eine regionale Eingrenzung der Betroffenheit erfolgt in der Pressemitteilung nicht; von daher ist offensichtlich von einem bundesweit erfolgten Verkauf im Lebensmitteleinzelhandel auszugehen. VerbraucherInnen werden gebeten, die betroffenen Produkte nicht zu verzehren, sondern sofort zu entsorgen. Bonduelle erstattet den Kaufpreis sowie ggf. die Portokosten. Dafür wird - unter Angabe des vollständigen Namens, der IBAN und E-Mail-Adresse - um Zusendung eines Fotos des Dosenbodens mit dem aufgedruckten MHD per Email an info(at)bonduelle-rueckruf.de oder um Zusendung des Produktetiketts an Stichwort: „Rückrufaktion Bonduelle“, 44106 Dortmund gebeten. Für weitere Informationen ist der Verbraucherservice unter der gebührenfreien Servicenummer 08 00/9 90 80 00 (Mo.-Fr.: 9-17 Uhr) oder per E-Mail unter de.verbraucherservice(at)bonduelle.com erreichbar. Es wird ausdrücklich versichert: "Leipziger Allerlei Konserven mit anderen Mindesthaltbarkeitsdaten und alle übrigen Produkte von Bonduelle können bedenkenlos verzehrt werden." Für die entstehenden Unannehmlichkeiten möchten sich das Unternehmen bei seinen Kunden entschuldigen. Abhängig von Größe und Beschaffenheit können Glasstücke/-scherben  Schnittverletzungen in Mundhöhle, Speiseröhre Anbieter informiert verbraucherfreundlich!sowie Magen- und Darmtrakt verursachen; auch können sie zu Atemnot mit entsprechenden Folgen führen > eine Erstickungsgefahr ist nicht sicher auszuschließen (Bildquelle: Bonduelle Deutschland GmbH).
» www.bonduelle.de» Weitere Informationen im PDF-Format

 


Update zur Verdeutlichung des "Freitagsproblems" der Behörden


Die Bonduelle Deutschland GmbH macht keine regionale Einschränkungen, weswegen gerade bei diesem Produkt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von einer bundesweiten Betroffenheit auszugehen ist.

Stand: Sa, 24.08.2019 - 16:00 Uhr:
24 Stunden nach der Veröffentlichung auf "lebensmittelwarnung.de" haben sich nur  die Behörden der zwölf Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen der "Warnung" angeschlossen. Die für den Betrieb des amtlichen Portals verantwortlichen Personen/Dienststellen der vier Bundesländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Saarland habe es vor dem Wochende nicht mehr geschafft - dann wird es dort mit dem "amtlichen Verbraucherschutz" wohl (mindestens) bis Montag dauern.

Stand: So, 25.08.2019 - 16:00 Uhr:
48 Stunden später: Keine Veränderung zum Vortag.

Stand: Mo, 26.08.2019 - 13:00 Uhr:
Tag 3: Geschafft! Auch die bislang säumigen Bundesländer haben jetzt ihre Betroffenheit erkannt und auf "lebensmittelwarnung.de" statuiert.

 


Obwohl das vorstehend beschriebene "Freitagsproblem" mit Sicherheit eine der wesentlichsten Ursachen für eine unvollständige und verspätete Berichterstattung durch die Medien ist, was den Behörden bereits mehrfach belegt aufgezeigt wurde, ändert sich an deren Arbeits-/Vorgehensweise (seit 2011 = Start "lebensmittelwarnung.de") praktisch nichts. So ein Verbraucherschutz-"System" macht aber nur dann Sinn, wenn es auch zuverlässig funktioniert!


Vorsicht vor herausfallenden Glassplittern aus KANIA Glaskeramik-Gewürzmühlen von LIDL

WEIAND LIDL Rückruf KANIA Gewürze Pfeffer Meersalz Die Weiand Gmbh (Dissen/NW) als Herstellerin von Gewürzen für Lidl (Stammsitz: Neckarsulm/BW) ruft Gewürze in Glas-Keramikmühlen zurück. Der Pressemitteilung ist zu entnehmen: "Bei der Produktion der betroffenen Produkte wurde eine fehlerhafte Glascharge verwendet. Es besteht die Möglichkeit, dass vereinzelt Glassplitter aus dem Mahlwerk der fehlerhaften Glas-Keramikmühlen herausfallen können." Betroffen sind folgende Gewürze der Lidl-Marke "Kania" (abgefüllt in Glas-Keramikmühlen): "Pfeffer schwarz" (50 g - MHD 02/2024), "Pfeffer bunt" (40 g - MHD 02/2023) sowie "Meersalz" (110 g - MHD 02/2024). Die Ware wurde in den Bundesländern Bayern, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen verkauft. >Aus Gründen des konsequenten Verbraucherschutzes hat Lidl Deutschland - eigenen Angaben zufolge - sofort reagiert und die betroffenen Produkte aus dem Verkauf genommen. Aufgrund der möglichen Verletzungsgefahr beim Verzehr sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und die Produkte keinesfalls verwenden. Diese können in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden - der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons. "Andere bei Lidl Deutschland verkaufte Produkte des Herstellers WEIAND GmbH sowie weitere Produkte der Marke Kania sind von dem Rückruf nicht betroffen. Der Hersteller (...) entschuldigt sich bei allen Betroffenen für die entstandenen Unannehmlichkeiten." Abhängig von Größe und Beschaffenheit können Glasstücke/-scherben Anbieter informiert verbraucherfreundlich!zumindest Schnittverletzungen in Mundhöhle, Speiseröhre sowie Magen- und Darmtrakt verursachen; auch können Sie zu Atemnot mit entsprechenden Folgen führen (Bildquelle: obs/WEIAND GmbH/Weiand GmbH).
» www.lidl.de | » Weitere Informationen im PDF-Format

 


Update zur Verdeutlichung des "Freitagsproblems" der Behörden


Die Weiand GmbH schreibt zum Vertriebsgebiet: "Die betroffenen Produkte (...) wurden bei Lidl Deutschland in den Bundesländern Bayern, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen verkauft."

Stand: Sa, 16.02.2019 - 21:00 Uhr:
24 Stunden nach der Veröffentlichung durch die Weiand GmbH werden im amtlichen Portal "lebensmittelwarnung.de" nur die folgenden fünf Bundesländer als betroffen gemeldet: "Bayern, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Thüringen". Es fehlen Sachsen und Schleswig-Holstein!
Lesenswert: Weitere verzögerte Meldungen durch die Behörden » hier
bild.de » "Jede zweite Produktwarnung kommt zu spät!"
sueddeutsche.de » "Fast jede zweite Lebensmittelwarnung (...) verzögert "
vzhh.de » "Schadstoffe in Lebensmitteln | Vorsicht, Lebensmittelwarnung!"

Stand: So, 17.02.2019 - 21:00 Uhr:
48 Stunden später: Keine Veränderung zum Vortag.

Stand: Mo, 18.02.2019 - 19:00 Uhr:
Rund 72 Stunden später: Heute ist man auch noch in den beiden Bundesländern Sachsen und Schleswig-Holstein tätig geworden.

Zusätzliche Informationen