RAPEX: Explosionsgefahr bei PYROMASTER Löschspray

PYROMASTER Sicherheitshinweis LöschsprayDurch die 22. Wochenmeldung 2009 des Schnellwarnsystems der Europäischen Kommission "RAPEX" erfährt man unter lfd. Nr. 5 (739/09) von gefährlichen Feuer-Lösch-Sprays der Marke Pyromaster aus Deutschland. Dem Inhalt der Meldung nach sind in Belgien verschiedene Sprays beanstandet worden, weil sich durch einen Konstruktionsfehler das Dosenoberteil ablösen kann, wodurch Explosionsgefahr besteht (5 Unfälle wurden gemeldet). Von der Meldung betroffen sind im Einzelnen: Haus und Büro Feuer-Löscher-Spray (EAN 4260105790015), Auto Feuer-Löscher-Spray (EAN 4260105790022) und Fett Feuer-Löscher-Spray (EAN 4260105790039). Schaut man auf die Internetseite der Pyromaster GmbH aus dem hessischen Langen, so findet man dort eine Rückrufaktion/einen Sicherheitshinweis mit Erstellungsdatum "Juni 2008". Danach werden auch in Deutschland Kunden von Hornbach oder Globus aufgefordert, "Pyromaster Löschspray 1001" mit dem Aufdruck "DE 1000 06261 001 haltbar bis 03/2010 – 11" und "DE 1001 07212 haltbar bis 12/2010" wegen Berstgefahr an den Handel zurückzugeben, nachdem vorher der Inhalt der Dosen vollständig ausgesprüht wurde (z. Bsp. in die Toilette, Dusche, Gully etc.). In Verbindung mit einem Artikel der "Neue Sonntagspresse" aus November 2008 entsteht die Frage, wie es trotz einer seinerzeit "groß angelegten Rückrufaktion" (die online jedoch nicht nachvollziehbar ist) mehr als ein halbes Jahr später in der aktuellen RAPEX-Meldung zu einer vergleichbaren Beanstandung kommen kann. Überhaupt sind in dem Artikel auch andere Details sehr interessant.
» RAPEX 22. KW 2009
» www.pyromaster-group.com | » Mehr im PDF-Format | » Neue Sonntagspresse

Artikel dieser Bezeichnung wurden zum Zeitpunkt der Meldung durch gewerbliche und/oder private Anbieter neu und/oder gebraucht bei eBay angeboten.

Verunreingtes Heizöl verklebt Heizungen: Rückruf

Einige wenige Veröffentlichungen von Online-Medien führen auf die Internetseite der Diersch & Schröder GmbH & Co. KG, einem Mineralölhandel mit Sitz in Bremen. Dort erscheint derzeit eine Presseinformation, mit der das Unternehmen auf die Lieferung von verunreinigtem Heizöl reagiert. Mitte bis Ende März 2009 wurde in Bremen eine Partie Heizöl mit verdeckten Mängeln an 37 Heizölhändler ausgeliefert, wodurch es zu Störungen in einzelnen Heizungsanlagen gekommen ist. Obwohl nach Pressemitteilung die betroffenen Endverbraucher durch ihre Lieferanten informiert wurden, schreibt “Radio Bremen”, dass es über die Zahl der betroffenen Kunden keine genauen Informationen gäbe. Danach ließe sich das tatsächliche Ausmaß erst mit Beginn der nächsten Heizperiode im Herbst 2009 absehen. Anderen Medien ist zu entnehmen, dass 2.000 Kunden betroffen seien, die Öl abpumpen sowie Kessel und Brenner reinigen lassen müssten. Sieben Millionen Liter seien verunreinigt, 50 Störfälle habe es bereits gegeben. Betroffene Privathaushalte und Firmen in Westfalen, Niedersachsen und Bremen seien aufgefordert worden, ihre Heizungen aus Sicherheitsgründen abzuschalten. Gemäß der DS-Mineralöl werden betroffene Heizungsanlagen zeitnah überprüft und ggf. instand gesetzt. Das beanstandete Öl wird abgepumpt, Heizöltanks werden gereinigt und mit neuer Ware gefüllt. Kosten für die Kunden entstehen nicht.
» www.ds-mineraloel.de | » www.radiobremen.de | » Weitere Informationen im PDF-Format

Zusätzliche Informationen