Schnupfer aufgepasst! Gefahr von Glassplittern in tabakfreiem Schnupfpulver von PÖSCHL TABAK

PÖSCHL Rückruf Schnupfpulver Schneeberg Im Auftrag der Pöschl Tabak GmbH & Co. KG (Geisenhausen/BY) veröffentlichen wir einen Warenrückruf für tabakfreies Schnupfpulver. Aufgrund eines unbemerkten Glasbruchs im Produktionsprozess kann nicht mit der notwendigen Sicherheit ausgeschlossen werden, dass bestimmte Chargen einzelne Glassplitter enthalten. Zwar sollten diese mit bloßem Auge erkennbar sein, aber auch kleinere Glassplitter sind möglich. Betroffen ist ausschließlich das tabakfreie Schnupfpulver "Schneeberg" der Marke "PÖSCHL ́s ERFRISCHUNGS-PRISE“ mit einer der folgenden vier Chargennummern (auf der Rückseite des Produktes zu finden): 7N44, 6UYY, 398F, 14HN. Das Produkt war bundesweit in entsprechenden Verkaufsstellen erhältlich, die Rückholung betroffener Chargen aus dem Handel ist bereits erfolgt. VerbraucherInnen, die vorstehend beschriebenes Schnupfpulver im Gebrauch oder im Vorrat haben, werden gebeten, dieses nicht mehr zu verwenden und - auch ohne Vorlage des Kassenbons - an Pöschl Tabak GmbH & Co. KG, Stichwort „Schneeberg“, Dieselstraße 1 in 84144 Geisenhausen einzusenden; es erfolgt eine entsprechende Ersatzleistung. Weitere Informationen sind unter der Kundenservice-Nummer 0 87 43/97 10 (Mo-Fr 8-17) sowie per E-Mail an poeschl(at)poeschl-tobacco.de erhältlich. Das Unternehmen versichert: "Es sind ausschließlich die Produkte mit den o. g. Chargennummern von dem Rückruf betroffen. Alle anderen Chargen des genannten Produktes sowie alle weiteren Produkte aus dem Hause Pöschl Tabak sind von diesem Rückruf nicht betroffen Anbieter informiert verbraucherfreundlich!und in der gewohnt hohen Qualität im Handel erhältlich. Für die entstehenden Unannehmlichkeiten entschuldigt sich Pöschl Tabak bei den Handelspartnern und Endverbrauchern"  (Bildquelle: Pöschl Tabak GmbH & Co. KG).
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PÖSCHL Rückruf Schnupfpulver Schneeberg

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(Aushang für Verkaufsstellen)

Die ´BAM´ informiert zur Erkennbarkeit legaler Feuerwerksartikel

Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfungWie jedes Jahr informiert die Berliner Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) auch aktuell wieder zur Gefährlichkeit von Feuerwerksartikeln: "KAUFEN SIE IHR FEUERWERK IN DEUTSCHLAND!" Geprüftes Feuerwerk ist an (1.) der  Registriernummer und (2.) dem  CE-Zeichen in Verbindung mit der Kennnummer der Prüfstelle zu erkennen. Bei der zwingend vorgeschriebenen Registriernummer (bspw. 0589-F2-1234) geben die ersten vier Ziffern die Kennnummer einer "Benannten Stelle" an, welche die verbindliche Baumusterprüfung durchgeführt hat. Dabei steht die "0589" für die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung; anderslautende Zahlenkombinationen stehen für weitere "Benannte Stellen" innerhalb der EU (derzeit 10). "F2" steht für Feuerwerk der "Kategorie 2" (d. h. erlaubt für Personen ab 18 Jahren); "1234" ist eine fortlaufende Nummer. Die "BAM-Identifikationsnummer", die in der Vergangenheit noch verpflichtend in der Gebrauchsanweisung angegeben werden musste und somit Bestandteil der Kennzeichnung war, ist nicht mehr erforderlich - eine Angabe der bis 2017 gültigen Nummer kann jedoch noch freiwillig erfolgen. Die BAM weist darauf hin, dass es neben den vielen erlaubten Raketen, Batterien und Knallkörpern eine unbekannte Zahl an illegalen Feuerwerksartikeln (ohne die vorgenannte Registriernummer) gibt. Da diese Pyrotechnikartikel zu erheblichen Verletzungen führen können, warnt die Behörde ausdrücklich: Illegale Knallkörper enthalten oft nicht nur Schwarzpulver, sondern sind mit einem viel stärker reagierenden "Blitzknallsatz" gefüllt. Finger weg von illegalem Feuerwerk!Deshalb kann man als AnwenderIn schwere Verbrennungen, Verletzungen, Verlust von Gliedmaßen, des Hörvermögens und/oder des Augenlichtes etc. erleiden. Übrigens: Der Zoll weist aktuell darauf hin, "dass die Einfuhr von nicht zugelassenen Feuerwerkskörpern nach den Vorschriften des Sprengstoffgesetzes verboten und strafbar ist. In diesen Fällen wird stets ein Strafverfahren eingeleitet" (Bildquelle: Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung).
» www.bam.de | » www.zoll.de
Lesenswert: rapex.eu » Diese (derzeit 102) "Fireworks" sind definitiv gefährlich

 

Finger weg von illegalem Feuerwerk!

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