Die ´BAM´ informiert zur Erkennbarkeit legaler Feuerwerksartikel

Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfungWie jedes Jahr informiert die Berliner Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) auch aktuell wieder zur Gefährlichkeit von Feuerwerksartikeln: "Woran erkenne ich legales Feuerwerk?" Geprüftes Feuerwerk ist dieses Jahr an (1.) der  Registriernummer und (2.) dem  CE-Zeichen in Verbindung mit der Kennnummer der Prüfstelle zu erkennen. Bei der zwingend vorgeschriebenen Registriernummer (bspw. 0589-F2-1234) geben die ersten vier Ziffern die Kennnummer einer "Benannten Stelle" an, welche die verbindliche Baumusterprüfung durchgeführt hat. Dabei steht die "0589" für die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung; anderslautende Zahlenkombinationen stehen für weitere "Benannte Stellen" innerhalb der EU (derzeit 16). "F2" steht für Feuerwerk der "Kategorie 2" (d. h. erlaubt für Personen ab 18 Jahren); "1234" ist eine fortlaufende Nummer. Die "BAM-Identifikationsnummer", die im vergangenen Jahr noch verpflichtend in der Gebrauchsanweisung angegeben werden musste und somit Bestandteil der Kennzeichnung war, ist nicht mehr erforderlich - eine Angabe der bis 2017 gültigen Nummer kann jedoch noch freiwillig erfolgen. Die BAM weist darauf hin, dass es neben den vielen erlaubten Raketen, Batterien und Knallkörpern eine unbekannte Zahl an illegalen Feuerwerksartikeln (ohne die vorgenannte Registriernummer) gibt. Da diese Pyrotechnikartikel zu erheblichen Verletzungen führen können, warnt die Behörde ausdrücklich: Illegale Knallkörper enthalten oft nicht nur Schwarzpulver, sondern sind mit einem viel stärker reagierenden "Blitzknallsatz" gefüllt. Finger weg von illegalem Feuerwerk!Deshalb kann man als AnwenderIn schwere Verbrennungen, Verletzungen, Verlust von Gliedmaßen, des Hörvermögens und/oder des Augenlichtes etc. erleiden. Übrigens: Der Zoll weist aktuell darauf hin, "dass die Einfuhr von nicht zugelassenen Feuerwerkskörpern nach den Vorschriften des Sprengstoffgesetzes verboten und strafbar ist. In diesen Fällen wird stets ein Strafverfahren eingeleitet" (Bildquelle: Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung).
» www.bam.de | » www.zoll.de
Lesenswert: rapex.eu » Diese (derzeit 102) "Fireworks" sind definitiv gefährlich

 

Finger weg von illegalem Feuerwerk!

Millionenfacher Identitätsdiebstahl: BSI bietet Sicherheitstest für E-Mail-Adressen

BSI Warnung Identitätsdiebstahl"16 Millionen Digitale Identitäten betroffen" Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik "BSI" (Bonn) teilt mit, das im Rahmen der Analyse von Botnetzen durch Forschungseinrichtungen und Strafverfolgungsbehörden rund 16 Millionen kompromittierte Benutzerkonten entdeckt wurden. "Diese bestehen in der Regel aus einem Benutzernamen in Form einer E-Mail-Adresse und einem Passwort. Viele Internetnutzer verwenden diese Login-Daten nicht nur für das eigene Mail-Account, sondern auch für Benutzerkonten bei Internetdiensten, Online-Shops oder Sozialen Netzwerken. Die E-Mail-Adressen wurden dem BSI übergeben, damit Betroffene informiert werden und erforderliche Schutzmaßnahmen treffen können. Auf einer speziellen Webseite, die das BSI mit Unterstützung der Deutschen Telekom eingerichtet hat, können Internetnutzer ihre E-Mail-Adresse eingeben, um zu überprüfen, ob sie von dem Identitätsdiebstahl betroffen sind. Die eingegebene Adresse wird dann in einem technischen Verfahren vom BSI mit den Daten aus den Botnetzen abgeglichen. Ist die Adresse und damit auch die Digitale Identität des Nutzers betroffen, so erhält dieser eine entsprechende Information per E-Mail an die angegebene Adresse. Diese Antwort-Mail enthält auch Empfehlungen zu erforderlichen Schutzmaßnahmen. Ist die eingegebene E-Mail-Adresse nicht betroffen, so erhält der Nutzer keine Benachrichtigung. ...

Identitätsdiebstahl gehört zu den Top-Gefährdungen im Internet Identitätsdiebstahl ist eines der größten Risiken bei der Internetnutzung. Online-Kriminelle stehlen die digitalen Identitäten von Internetnutzern, um in deren Namen aufzutreten, E-Mails zu versenden, auf fremde Kosten in einem Online-Shop einzukaufen oder sich auf andere Weise zu bereichern oder den Betroffenen zu schaden. Personenbezogene Anwendungen wie E-Mail- oder Messenger-Dienste, Online-Shops oder Soziale Netzwerke bieten personalisierte Services, für die man sich anmelden muss, um seine Daten zu erhalten oder die Dienstleistung in Anspruch nehmen zu können. Zur Authentisierung wird in den meisten Fällen immer noch die Kombination aus Benutzername und Passwort genutzt. Geraten diese Authentisierungsmerkmale in die falschen Hände, können sie für Identitätsmissbrauch verwendet werden. Meist geschieht dies durch eine Schadsoftware-Infektion des genutzten Internet-Rechners. Die Schadprogramme werden unbemerkt auf den Rechnern der Anwender platziert, um beispielsweise Tastatureingaben und Anmeldevorgänge zu protokollieren oder Transaktionen direkt zu manipulieren. Die protokollierten Daten werden dann vom Nutzer unbemerkt an speziell vom Angreifer dafür präparierte Rechner im Internet ("Dropzones") gesendet, von wo sie von den Tätern heruntergeladen und missbraucht werden können."
» www.bsi.bund.de | » Weitere Informationen im PDF-Format
» www.sicherheitstest.bsi.de/ | Hinweise zur Nutzung sicherer Passwörter » www.bsi-fuer-buerger.de

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