Das Handelsunternehmen Lidl (Neckarsulm) warnt hierzulande sowie in Nachbarländern vor der weiteren Benutzung eines Trampolins mit Sicherheitsnetz. Unter ungünstigen Umständen und als Folge von Witterungseinflüssen kann das Sicherheitsnetz reißen, wodurch die Sicherheit nicht mehr umfassend gewährleistet ist: Es besteht die Gefahr, dass Personen vom Trampolin fallen können. Lidl erklärt, dass diese "Instabilität" vor allem dann auftritt, wenn das Sportgerät (entgegen Hinweisen in der Bedienungsanleitung) in den Wintermonaten nicht abgebaut wird oder worden ist. Betroffen ist das "Trampolin mit Sicherheitsnetz" der Lidl-Eigenmarke "Crivit Sports" mit der Artikelnummer IAN 45902 (zu finden auf dem Metallrahmen oder in der Bedienungsanleitung) - der Artikel war seit dem 26.04.2010 im Verkauf.
Der Discounter empfiehlt aus Gründen "äußerster Vorsicht", das Trampolin nicht weiter zu verwenden. Zur selbstverständlichen Erstattung des Kaufpreis wird betroffenen Kunden angeboten, sich an die kostenfreie Hotline 08 00/4 35 33 61 zu wenden, um dort weitere Informationen zur Abwicklung zu erhalten. Lidl betont: "Andere bei im Verkauf befindliche oder bereits verkaufte Trampoline sind von der Aktion nicht betroffen". Der Sicherheitshinweis ist auf der Internetseite von Lidl (zumindest derzeit) gut auffindbar und in den Medien sehr präsent (Bildquelle: lidl.de).
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"Elektrofahrräder: Rückruf bei Victoria" Mit dieser Überschrift meldet (augenscheinlich nur) die Stiftung Warentest online sowie in ihrer Heftausgabe 10/2011: "Bei den Elektrofahrrädern „Kassel“ und „Rendsburg“ der Marke Victoria können beim Aufladen die Akkus überhitzen. Es besteht Brandgefahr. Betroffen sind die bis 30. September 2010 ausgelieferten grauen Akkupacks mit den 700 mA/h-Ladegeräten von Ansmann. Der Fahrradanbieter Hermann Hartje ruft diese Akkus und Ladegeräte zurück, damit sie überprüft und im Bedarfsfall repariert oder ausgetauscht werden können. Alternativ können Fahrradbesitzer einen Akku der neuesten Baureihe und das schnellere Ladegerät mit 1000 mA/h zum Sonderpreis von 199 Euro erwerben. Besitzer der entsprechenden Victoria-Elektrofahrräder sollten sich an ihren Fahrradhändler oder direkt an die Firma Clean Air Bikes in Berlin wenden, die mit der Abwicklung der Austauschaktion betraut ist. Hotline 0 30/85 07 39 29 13 oder Fax 0 30/8 50 73 92 95 00."
Überhitzte Akkus können bei Berührung zu Hautverbrennungen führen, in einigen Fällen sogar eine Brandgefahr darstellen. Auch kann ein überhitzender Akku explodieren und in der Nähe befindliche Personen verletzen. Auf den Internetseiten des Markeninhabers sowie der Marke selbst sind (zumindest derzeit) keine Hinweise offensichtlich (Bildquelle: test.de).
Klettersportler aufgepasst: Die Skylotec GmbH (Neuwied), Anbieterin von Kletterausrüstung und Bergsportbekleidung, teilt auf Ihrer Internetseite mit, dass es bei rund 250 SKYLOTEC-Klettersteigsets SKYRIDER (1. Generation) zu "Unregelmäßigkeiten" bei den Materialtoleranzen gekommen ist. Da bei diesen Geräten noch kein Sicherungsstift für den Verriegelungsbolzen eingesetzt ist, kann es "in Ausnahmefällen" zu einer Überdrehung des Sicherungsbolzens kommen, wodurch dieser aus der Führung laufen und zu einer erschwerten Bedienung oder einer völligen Blockade des Gerätes führen kann. Zusätzlich wurde die erste Generation mit einer 4-Rändel-Konstruktion hergestellt, die "in Einzelfällen" verkanten, was zu einer Blockade des Schlittens führen kann. So ruft das Unternehmen vorsorglich alle Geräte aus der ersten Generation zu einer technischen Überprüfung zurück. Fragen zur Identifizierung oder zur Einsendung sind an die eMail-Adresse sicherheit(at)skylotec.de zu richten. Skylotec versichert, "sämtliche Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um die Sicherheit der Nutzer zu garantieren" und betont: "Betroffen sind ausschließlich Geräte, welche die 4-Rändel-Konstruktion der ersten Generation aufweisen. Alle Geräte aus einer späteren Gerätegeneration sind durch die Überarbeitung in Material und Handling völlig sicher und können problemlos weiter verwendet werden." Ihr Klettersteigset ist nicht von Skylotec? Dann schauen Sie doch einmal
Auf der Internetseite des kalifornischen Fahrradherstellers "Specialized Bicycle Components" (Morgan Hill/USA) sowie vereinzelt in deutschen Radsport-Foren und -Magazinen ist folgende Meldung zu finden: An bestimmten Vita- und Sirrus-Rädern aus dem Modeljahr 2011 wurden Mängel an den Karbongabeln festgestellt. Bei extrem hohen Belastungen kann sich die Bremsaufnahme lösen und in die Speichen geraten. Da das Unternehmen "die hohen Anforderungen hinsichtlich Sicherheit, Qualität und Belastungsfähigkeit" in diesem Fall nicht mehr gewährleistet sieht, werden folgende Modelle zurückgerufen: Sirrus De Luxe Expert (9110-310X), Sirrus Expert (9019-310X), Sirrus De Luxe Comp (9110-410X), Sirrus Comp (9019-420X), Sirrus De Luxe Elite (9110-510X), Sirrus Elite (9019-570X), Vita De Luxe Expert (9216-320X), Vita Expert (9219-310X), Vita De Luxe Comp (9216-420X), Vita Comp (9219-410X), Vita De Luxe Elite (9216-510X) und Vita Elite (9219-650X). Kunden, die im Besitz eines Fahrrades aus der entsprechenden Produktlinie sind, werden gebeten, sich zum Austausch der Gabeln an ihren Fachhändler zu wenden. Specialized betont: "Die Räder sind bis zum Austausch der Gabel nicht mehr zu fahren." Was betroffenen Radfahrern passieren kann, schreibt das Unternehmen nicht, liegt jedoch auf der Hand: Stürze, die abhängig von Geschwindigkeit und Verkehrssituation schlimmste Folgen haben können. Ihr Fahrrad ist nicht von Specialized? Dann schauen Sie doch einmal
Die Dortmunder Bundesanstalt für Arbeitschutz und Arbeitsmedizin (Dortmund) ist die verantwortliche Bundesbehörde für die Produktsicherheit nach dem Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG). Ab einem bestimmten Gefahrenpotential nimmt sie Informationen zu gefährlichen Produkten in ihr























