Warnung vor Wodkas von BÄRENKRONE: Erhöhte Methanolwerte

Lebensmittelwarnung.de | Das Portal der BundesländerDeutsche Lebensmittelüberwachungsbehörden in derzeit 10 Bundesländern warnen über das "Bund-Länder"-Portal » lebensmittelwarnung.de vor diversen Wodkas mit erhöhten Gehalten an » Methanol: Nach einer Erstmeldung zu "Excellent Vodka V 24 Original" des Herstellers Bärenkrone GmbH & Co. KG (Leinefelde/Thüringen) ergeht aktuell eine Ergänzungsmeldung zu Wodkas des selben Herstellers mit den Bezeichnungen "AntiVirus Premium Quality", "Premium Cosmos Vodka" und "V24 Original Vodka". In letztgenannten Spirituosen wurden im Labor zwischen 14 und 17,5 gr Methanol pro Liter festgestellt. BÄRENKRONE Warnung WodkasDie Behörden: "Es wird dringend davon abgeraten, benannten Wodka zu konsumieren. Methanol darf in Getränken nicht enthalten sein. Es ist stark gesundheitsschädlich." Betroffen sind Verpackungseinheiten 0,1 - 0,2 - 0,7 und 1,0 Liter aller Chargen. Nach Behördenangaben erfolgte der Vertrieb dieser Wodkas im gesamten Bundesgebiet an/über Getränkehändler, Diskotheken, Tankstellen, Sonderpostenmärkte und sonstige Billigläden. Methanol ist giftig und seine Aufnahme kann zu Erblindung, in höheren Dosen auch zum Tod führen. Anfang 2009 kam es in der Türkei zu mehreren Todesfällen durch Spiritousen, in denen Methanol nachgewiesen wurde (Bildquelle: lebensmittelwarnung.de)
lebensmittelwarnung.de: » Erstmeldung | » Ergänzungsmeldung: | » Weitere Informationen im PDF-Format

BVL warnt vor Oliven- und Tomatenpaste von LA RUCHE (F)

Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) warnt deutsche Verbraucher vor französischer Oliven- und Tomatenpaste, durch deren Verzehr in Frankreich bereits mehrere Personen an » Botulismus erkrankt sind. Ursache der Infektion war nach Informationen der französischen Behörden eine Oliven- bzw. Tomatenpaste der Marke „Les Délices de Marie Claire“ des Herstellers „La Ruche“ in den Regionen Vaucluse (Südfrankreich) und Somme (Nordfrankreich). Die Produkte wurden auch unter den Namen „Terre de Mistral“ und „Les secrets d’Anaïs“ vertrieben. Die Produkte aller drei Marken waren darüber hinaus über das Internet erhältlich. Nach Angaben der Bundesbehörde konnte der Keim » "Clostridium botulinum" oder » "Botulinumtoxin" auch in anderen Produkten des Herstellers nachgewiesen werden. Die französischen Behörden haben eine Rückrufaktion aller Produkte sämtlicher Chargen und Mindesthaltbarkeitsdaten veranlasst. Da eine Vergiftung schwerste gesundheitliche Folgen nach sich ziehen kann, wird vor dem Verzehr genannter Produkte gewarnt. Verbraucher, die entsprechende Produkte besitzen, sollten diese über den Hausmüll entsorgen. Hintergrundinformationen des BVL: "Botulismus ist eine Vergiftung des Nervensystems ... Erste typische Symptome sind Übelkeit, Erbrechen und Durchfälle. Ihnen folgen neurologische Einschränkungen wie Sehstörungen, Mundtrockenheit und Sprech- sowie Schluckstörungen, die mit starker Müdigkeit, Schwächegefühl und Schwindel einhergehen. Die Krankheit entwickelt sich weiter mit einer Lähmung der Halsmuskulatur und der Arme, bevor die Atemmuskulatur und die untere Körperhälfte gelähmt werden. Die Symptome treten in der Regel 12 bis 36 Stunden nach Verzehr auf."
» www.bvl.bund.de | » Weitere Informationen im PDF-Format
Lesenswert: bfr.bund.de » Selten, aber gefährlich: Lebensmittelvergiftungen durch Clostridium botulinum

Zusätzliche Informationen