Fund von hochgiftigem (bis tödlichem) Mutterkorn in Bio-Roggen-Vollkormehl von CHIEMGAUKORN

CHIEMGAUKORN Rückruf Bio Roggen-Vollkornmehl Das Bio-Unternehmen Chiemgaukorn Naturprodukte (Trostberg/BY) ruft ein Roggenmehl aus seinem Naturprodukte- und Urgetreide-Sortiment zurück, da in einer Probe » Mutterkorn bzw. dessen toxische Stoffwechselprodukte » "Ergotalkaloide" gefunden wurden. Von dem Rückruf ist konkret der Artikel "Bio-Roggen-Vollkornmehl" der Marke "Chiemgaukorn" betroffen, der in den Abpackungen 1 kg, 2,5 kg und 5 kg mit Mindesthaltbarkeitsdaten vom 16.05.2018 - 15.06.2018 (jeweils einschließlich) verkauft wurde. Obwohl der Anbieter einen "Online-Hofladen" (= Online-Shop) betreibt, wird eingegrenzt: "Das Produkt wurde in den Landkreisen Traunstein, Rosenheim und Bad Tölz/Wolfratshausen über den Bio-Handel verkauft"; eine konkrete Benennung dieser Handelsunternehmen erfolgt dabei nicht. Vor dem Verzehr wird ausdrücklich gewarnt! KundInnen, die entsprechende Artikel gekauft und noch im Vorrat haben, können diese gegen Erstattung des Kaufpreises - selbstverständlich auch ohne Vorlage des Kassenbons - in ihren Einkaufsstätten zurückgeben. Für Fragen zum Rückruf werden die Rufnummer 0 86 21/80 61 33 sowie die E-Mail-Adresse info(at)chiemgaukorn.de benannt. Mögliche Gefahren werden in der Pressemitteilung genau beschrieben: "Eine akute Folge einer Vergiftung durch Ergotalkaloide sind gefäßverengende Effekte, die zu Missempfindungen oder Krämpfen v. a. der Extremitäten führen können (...) Auch Übelkeit und Halluzinationen können ein Anzeichen für eine Vergiftung sein. Ebenso können Schläfrigkeit, Orientierungslosigkeit, Kopfschmerzen und Verwirrtheit auftreten. Besonders gefährdet sind Schwangere, da sie eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Ergotalkaloiden besitzen." Der Bio-Hof Chiemgaukorn bedauert diese Unannehmlichkeiten sehr und versichert: "Wir sind stets bemüht, vom Feld bis zum fertigen Produkt gesunde und frische Lebensmittel für unsere Kunden herzustellen". Auf der Internetseite des Anbieters ist (zumindest derzeit) noch keine Warnung ersichtlich (Bildquelle: Chiemgaukorn Naturprodukte).
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Update vom 25.09.2017: Trotz der Einschränkung des Anbieters, die betroffene Ware sei "nur" in drei Landkreisen des Bundeslandes Bayern angeboten worden, haben die zuständigen Behörden im heutigen Tagesverlauf auch eine Betroffenheit der Bundesländer Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen gemeldet.
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Update vom 26.09.2017: Erneut haben die zuständigen Behörden im heutigen Tagesverlauf weitere Bundesländer ergänzt: Mit Berlin und Mecklenburg-Vorpommern sind jetzt sechs Bundesländer betroffen.
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Rückrufaktion für DMBIO Linseneintopf wegen möglicher Verunreinigung mit Kunststoffteilen

DM DROGERIE-MARKT Rückruf dmBio Linseneintopf Der europaweite "Primus der Drogeriebranche", die dm-drogerie markt GmbH + Co. KG (Hauptsitz: Karlsruhe/BW) mit rund 1.700 dm-Märkten in Deutschland ruft "aus Gründen des vor­beugenden Verbraucher­schutzes" Linseneintopf aus seinem Vegan-/Bio-Sortiment zurück. Grund für den Rück­ruf: "Es ist nicht auszuschließen, dass Kunststoffteile in die Dosen gelangt sein könnten." Von der offensichtlich bundesweiten Rückrufaktion ist der Artikel "dmBio Linseneintopf" in der 400 g-Dose, aus­schließlich mit der "Chargen­codierung: L150LIT" und dem "Mindest­haltbarkeits­datum 30.05.2020" betroffen ("Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist leicht auf der Unterseite der Dose zu erkennen"). dm hat vor­sorg­lich die gesamte Charge aus dem Verkauf genommen und bittet KundInnen, vorstehend beschriebene Produkte dieser Charge in einen der dm-Märkte zurück­zu­bringen - der Kauf­preis wird selbst­verständlich er­stattet. Für Fragen ist das "dm-ServiceCenter" unter der kostenfreien Rufnummer 08 00/3 65 86 33 (Mo-Sa 8-20 Uhr) oder unter der E-Mail-Adresse servicecenter(at)dm.de erreichbar. dm-Drogerie versichert: "Die Qualität und Sicherheit unserer Produkte hat für uns höchste Priorität. Wir bedauern den Vorfall und entschuldigen uns bei allen Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten."  Abhängig von Größe und Beschaffenheit können Anbieter informiert verbraucherfreundlich!Fremdkörper aus Kunststoff neben einer Schnitt-/Stichgefahr beim Verschlucken auch Atemnot verursachen; eine Erstickungsgefahr ist somit nie ganz auszuschließen (Bildquelle: dm-drogerie markt GmbH + Co. KG).
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