SPITZ & SCHARF! Glassplitter in GUT BIO Kichererbsen mit Quinoa und Gemüse von ALDI NORD nicht auszuschließen

ALDI NORD CLAMA Rückruf GUT BIO Kichererbsen Quinoa Gemüse Die Firma Clama GmbH & Co. KG (Mülheim a. d. R./NW) sowie die Aldi Einkauf GmbH & Co. OHG / Aldi Nord (Zentrale: Essen/NW) informieren zum Rückruf von Kichererbsen aus dem discountereigenen Bio-Sortiment. "Es kann nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden, dass Glassplitter enthalten sein könnten", so Aldi. Betroffen ist das Produkt "Bio Kichererbsen mit Quinoa und Gemüse" der Marke "GutBio" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 31.12.2023, welches auf dem Deckel des Glases ablesbar ist. Das Produkt wurde in das gesamte Aldi Nord-Gebiet geliefert, was bedeutet, dass folgende Bundesländer betroffen sind: Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen (Teile), Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen (Teile), Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen. Aldi bestätigt, die betroffene Ware "im Sinne des vorbeugenden Verbraucherschutzes" bereits aus dem Verkauf genommen zu haben und rät dazu, den Artikel vorsorglich nicht mehr zu verzehren. Gleichzeitig bietet der Discounter an, den Artikel in eine seiner Filialen zurückzubringen, wo der Kaufpreis selbstverständlich erstattet wird. Der Lieferant hat eine Telefonnummer für Verbraucheranfragen eingerichtet, die kostenfrei wie folgt erreichbar ist: 08 00 / 6 64 82 03. "Andere Mindesthaltbarkeitsdaten, andere Produkte der Clama GmbH & Co. KG und vergleichbare Artikel von anderen Lieferanten sind nicht betroffen", wird ausdrücklich versichert. Der Lieferant Clama: "Wir entschuldigen uns für die entstandenen Unannehmlichkeiten und bedanken uns für Ihr Verständnis für diese vorbeugende Maßnahme." Abhängig von Größe und Beschaffenheit können Glasstücke/-splitter Anbieter informiert verbraucherfreundlich!zumindest Schnittverletzungen in Mundhöhle, Speiseröhre sowie Magen- und Darmtrakt verursachen; auch können Sie zu Atemnot mit entsprechenden Folgen führen (Bildquelle: Clama GmbH & Co. KG).
» www.clama-int.de | » www.aldi-nord.de | » Weitere Informationen im PDF-Format

ALDI NORD CLAMA Rückruf GUT BIO Kichererbsen Linsen Weiße Bohnen Quinoa Gemüse Update vom 10.02.2020: Aldi Nord aktualisiert heute die Verbraucherinformation auf seiner Internetseite und teilt mit, dass der Lieferant den öffentlichen Rückruf auf alle Sorten mit Hülsenfrüchten erweitert hat. Die Clama GmbH & Co. KG ruft nun auch "Bio Linsen mit Quinoa und Gemüse" sowie "Bio Weiße Bohnen mit Quinoa und Gemüse" öffentlich zurück, jeweils mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 31.12.2023 (Bildquelle: Aldi Einkauf GmbH & Co. OHG).
» Weitere Informationen im PDF-Format

 

Beispielhafter Aushang einer Verbraucherinformation
in der ALDI Nord-Filiale, Friedrich-Ebert-Straße 143, 48151 Münster

ALDI NORD Beispielhafter Aushang einer VerbraucherinformationDer Aushang ist sichtbar im Ein-/Ausgangsbereich angebracht.

 

Hintergrund: Eine durch produktrueckrufe.de durchgeführte (nicht repräsentative) Erhebung hat ergeben, dass nur jedes fünfte Handelsunternehmen bei einer Rückrufaktion entsprechende Verbraucherinformationen aushängt und/oder so platziert, dass sie auch wahrgenommen werden können. Von den in Deutschland führenden Handelsunternehmen informiert (zumindest derzeit) nur Aldi Nord über Aushänge in allen betroffenen Filialen, die wirklich sicht- und lesbar sowie längerfristig angebracht sind. Insbesondere bei Handelsunternehmen, die am lautesten mit Schlagworten wie "Verantwortung", "Nachhaltigkeit", "Compliance" (= Regeltreue)  und "Transparenz" werben, fristen (wenn überhaupt) nicht selten nur vereinzelte "Zettelchen" mit wichtigen Verbraucherinformationen ein unsägliches Schattendasein.

 



-   K E I N E   G U T E   W E R B U N G  -

Gerebelter Oregano verschiedener Artikelausführungen / Marken mit Pyrrolizidinalkaloiden (Pflanzengift) belastet

FUCHS TEUTO Rückruf OSTMANN UBENA EDEKA MARKTKAUF GUT&GÜNSTIG LIDL KANIA COLUMBIA Oregano gerebelt Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes rufen die Teuto Markenvertrieb GmbH und die Fuchs Foodservice GmbH (beide: Dissen a. T. W./NI) das Produkt "Oregano gerebelt" in verschiedenen Artikelausführungen zurück. "Im Rahmen von Eigenkontrollen wurden in einzelnen Proben erhöhte Gehalte an » Pyrrolizidinalkaloiden (PA) festgestellt", so die Unternehmen in ihrer gemeinsamen Pressemitteilung zum Nachweis giftiger Pflanzeninhaltsstoffe. Von dem Warenrückruf ist der Artikel "Oregano gerebelt" der Marken "Ostmann", "Ubena", "Fuchs Professional", "Gut&Günstig", "Kania" und "Columbia" betroffen, die bundesweit bei unterschiedlichen Handelsunternehmen (teilweise jedoch nur bei Edeka / Marktkauf und Lidl) angeboten wurden. Im Einzelnen:

  • Ostmann im 25 g-Vorteilsbeutel (MHD 12/2023, Losnummer: 9157CB),
  • Ubena in der 150 g-Dose (MHD 12/2023, Losnummer: 9176BB),
  • Fuchs Professional im 250 g-Beutel (MHD jeweils 2023, Losnummern: 9177BE, 9176BA),
  • Gut&Günstig im 12 g-Glas (MHD jeweils 06/2022, Losnummern: 9175CA, 9176AA, 9176AB) > vorwiegend bei Edeka und Marktkauf angeboten,
  • Kania im 7,5 g-Glas (MHD jeweils 06/2022, Losnummern: LB91682, LA91682, LC91652, LB91652, LA91652, LC91641, LC91642, LB91641, LA91641, LC91631, LB91631, LA91631, LC91621) > angeboten bei Lidl Deutschland sowie
  • Columbia im 15 g-Nachfüllbeutel (MHD jeweils 06/2022, Losnummern: 9158BA, 9158CA).

Die betreffenden Unternehmen haben umgehend reagiert und die Ware bereits vorsorglich aus dem Verkauf genommen. Aufgrund der möglichen Gesundheitsgefahr sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und betroffene Produkte keinesfalls konsumieren. KundInnen, die entsprechende Produkte gekauft haben, können diese gegen Erstattung des Kaufpreises - auch ohne Vorlage des Kassenbons - in ihren jeweiligen Einkaufsstätten zurückgeben. Bei Fragen können sich VerbraucherInnen unter der Rufnummer 0 54 21 / 30 91 19 (Werktags: 8-18 Uhr) an die Hotline wenden oder per E-Mail an service(at)fuchs.de Kontakt aufnehmen. Es wird erklärt: "PA sind sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, die in verschiedenen Pflanzen natürlicherweise vorkommen, und können über die Ernte unbeabsichtigt in Lebensmittel wie Kräuter gelangen. In höheren Mengen können PA beim Verzehr die Gesundheit schädigen. Teuto Markenvertrieb und Fuchs Foodservice bedauern die entstandenen Unannehmlichkeiten. Einer Veröffentlichung der AGES (Link. s. u.) ist zu entnehmen: "Charakteristisch für eine Vergiftung sind Schmerzen im Oberbauch, Bauchwassersucht, Übelkeit und Erbrechen. Seltener können Gelbsucht und Fieber auftreten. Nach wenigen Wochen ist in der Regel eine Lebervergrößerung und -verhärtung feststellbar. Eine akute Vergiftung kann tödlich enden. Da Vergiftungserscheinungen auch erst Tage später auftreten können, wird die Ursache der Vergiftung selten erkannt." Besonders hervorzuheben ist, dass die Unternehmen Anbieter informiert verbraucherfreundlich! vorbehaltlos informieren - so wurde auch produktrueckrufe.de proaktiv gebeten, die Rückrufinformation an zentraler Stelle zu veröffentlichen  (Bildquelle: Engel & Zimmermann AG).
» www.fuchs.de | » Weitere Informationen im PDF-Format
Lesenswert: ages.at » "Pyrrolizidinalkaloide"

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