ACHTUNG SALMONELLEN: Nachweis von ´Salmonella Enteritidis´ bei Freiland-Eiern der ´FARM PAREY´

FARM PAREY Rückruf Hühnereier Nachdem es um "Fipronil"-Eier aus dem Handel zunehmend ruhiger wird, veröffentlicht das amtliche Portal "lebensmittelwarnung.de" eine Meldung zu "Konsumeiern" vom Hersteller (Inverkehrbringer) "Farm Parey" (ohne weitere Angaben). Grund der Warnung: » "Salmonellen". Betroffen sind Eier mit der "Chargennummer / Los-Kennzeichnung: 1-DE-1504401" und der "Haltbarkeit (Mindesthaltbarkeits- oder Verbrauchsdatum): 20.09.2017 bis 12.10.2017". Als betroffene Bundesländer werden angegeben: "Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen". Unter "Pressemitteilungen und Informationen" ist (in einem nicht für Jedermann verwertbaren Dateiformat) ein absenderloses "Rückrufschreiben" zu finden, in dem "nur" Bayern, Sachsen und Thüringen als betroffen benannt werden. In dem Schreiben wird das nachgewiesene Bakterium mit "Salmonella Enteritidis" spezifiziert und es folgt eine relativ genaue Beschreibung der Symptome einer Salmonellen-Erkrankung. Es wird geraten: "Personen, die dieses Lebensmittel gegessen haben und schwere oder anhaltende Symptome entwickeln, sollten ärztliche Hilfe aufsuchen und auf eine mögliche Salmonellen-Infektion hinweisen." Zugleich wird geäußert: "Sich ohne Symptome vorbeugend in ärztliche Behandlung zu begeben, ist nicht sinnvoll". So weit, so gut? Mitnichten! Weder aus dem "Rückrufschreiben" noch aus den durch die Behörden übernommenen Angaben geht hervor, durch wen diese "Konsumeier" verkauft werden bzw. worden sind. Dazu braucht es dann erst weiterer Veröffentlichungen durch verschiedene Medien wie bspw. den » Focus, wonach die Firma Eifrisch (Lohne/NI) Eier wegen Salmonellenverdachts zurückruft, die bei "Penny, Aldi Nord und Rewe in Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen und Bayern" verkauft worden sein sollen. Jetzt scheinen sogar fünf Bundesländer betroffen zu sein. Übrigens: Auf den Internetseiten der genannten Handelsunternehmen sind (zumindest derzeit) keine Informationen / Warnungen erkennbar; ob in den entsprechenden Filialen Aushänge / Warnhinweise angebracht sind, ist zwar nicht bekannt, aber erfahrungsgemäß auch nicht sicher von auszugehen. Salmonellen können Durchfall, Bauchschmerzen und Erbrechen auslösen sowie bei Senioren und immungeschwächten Personen schwerste Erkrankungen hervorrufen, die unter Umständen auch lebensbedrohlich sind.
» www.lebensmittelwarnung.de | » Weitere Informationen im PDF-Format
Lesenswert: bild.de » "Rückruf bei Penny, Aldi und Rewe | Eier mit Salmonellen vergiftet?"

Fund von hochgiftigem (bis tödlichem) Mutterkorn in Bio-Roggen-Vollkormehl von CHIEMGAUKORN

CHIEMGAUKORN Rückruf Bio Roggen-Vollkornmehl Das Bio-Unternehmen Chiemgaukorn Naturprodukte (Trostberg/BY) ruft ein Roggenmehl aus seinem Naturprodukte- und Urgetreide-Sortiment zurück, da in einer Probe » Mutterkorn bzw. dessen toxische Stoffwechselprodukte » "Ergotalkaloide" gefunden wurden. Von dem Rückruf ist konkret der Artikel "Bio-Roggen-Vollkornmehl" der Marke "Chiemgaukorn" betroffen, der in den Abpackungen 1 kg, 2,5 kg und 5 kg mit Mindesthaltbarkeitsdaten vom 16.05.2018 - 15.06.2018 (jeweils einschließlich) verkauft wurde. Obwohl der Anbieter einen "Online-Hofladen" (= Online-Shop) betreibt, wird eingegrenzt: "Das Produkt wurde in den Landkreisen Traunstein, Rosenheim und Bad Tölz/Wolfratshausen über den Bio-Handel verkauft"; eine konkrete Benennung dieser Handelsunternehmen erfolgt dabei nicht. Vor dem Verzehr wird ausdrücklich gewarnt! KundInnen, die entsprechende Artikel gekauft und noch im Vorrat haben, können diese gegen Erstattung des Kaufpreises - selbstverständlich auch ohne Vorlage des Kassenbons - in ihren Einkaufsstätten zurückgeben. Für Fragen zum Rückruf werden die Rufnummer 0 86 21/80 61 33 sowie die E-Mail-Adresse info(at)chiemgaukorn.de benannt. Mögliche Gefahren werden in der Pressemitteilung genau beschrieben: "Eine akute Folge einer Vergiftung durch Ergotalkaloide sind gefäßverengende Effekte, die zu Missempfindungen oder Krämpfen v. a. der Extremitäten führen können (...) Auch Übelkeit und Halluzinationen können ein Anzeichen für eine Vergiftung sein. Ebenso können Schläfrigkeit, Orientierungslosigkeit, Kopfschmerzen und Verwirrtheit auftreten. Besonders gefährdet sind Schwangere, da sie eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Ergotalkaloiden besitzen." Der Bio-Hof Chiemgaukorn bedauert diese Unannehmlichkeiten sehr und versichert: "Wir sind stets bemüht, vom Feld bis zum fertigen Produkt gesunde und frische Lebensmittel für unsere Kunden herzustellen". Auf der Internetseite des Anbieters ist (zumindest derzeit) noch keine Warnung ersichtlich (Bildquelle: Chiemgaukorn Naturprodukte).
» www.chiemgaukorn.de | » Weitere Informationen im PDF-Format

Update vom 25.09.2017: Trotz der Einschränkung des Anbieters, die betroffene Ware sei "nur" in drei Landkreisen des Bundeslandes Bayern angeboten worden, haben die zuständigen Behörden im heutigen Tagesverlauf auch eine Betroffenheit der Bundesländer Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen gemeldet.
» Weitere Informationen im PDF-Format

Update vom 26.09.2017: Erneut haben die zuständigen Behörden im heutigen Tagesverlauf weitere Bundesländer ergänzt: Mit Berlin und Mecklenburg-Vorpommern sind jetzt sechs Bundesländer betroffen.
» Weitere Informationen im PDF-Format

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