UPDATE: Erhöhte Nitritgehalte festgestellt: Vorsorglicher Rückruf von DAUNER Mineralquelle Still

DAUNER Rückruf Mineralwasser Mineralquelle stillDie Dauner & Dunaris Quellen GmbH & Co. KG (Daun/RP) ruft eines ihrer Mineralwässer zurück, bei dem in einzelnen Proben einer Charge ein erhöhter » Nitritgehalt festgestellt worden ist. Der Pressemitteilung zufolge "kann nicht ausgeschlossen werden, dass hohe Nitritgehalte eine mögliche Gesundheitsgefahr darstellen." Betroffen ist "DAUNER Mineralquelle Still" (Natürliches Mineralwasser ohne Kohlensäure) in der grünen Mehrweg-Glasflasche (0,75 l), ausschließlich mit dem MHD: 12.07.2019. Das Mineralwasser wurde primär in die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Thüringen geliefert, eine Verfügbarkeit über die Landesgrenzen hinaus kann jedoch nicht ausgeschlossen werden. Der Rückruf erfolgt im Sinne des vorbeugenden Verbraucherschutzes und in Abstimmung mit der zuständigen Lebensmittelüberwachungsbehörde. Betroffene Ware wurde bereits aus dem Verkauf genommen.  Für in den Haushalten befindliche Ware wird davon abgeraten, diese für die Zubereitung von Säuglingsnahrung zu verwenden. KundInnen können die betroffene Ware gegen Erstattung des Kaufpreises im jeweiligen Markt zurückgeben. Weitere Informationen werden unter der Rufnummer 0 65 92/96 98-0 (Mo-Fr.: 9-12 und 13-16 Uhr) sowie unter der E-Mail-Adresse info(at)dauner-quellen.de erteilt. Es wird versichert: Anbieter informiert verbraucherfreundlich!"Andere Produkte von Dauner & Dunaris Quellen sind von diesem Rückruf nicht betroffen. Das Unternehmen bedauert den Vorfall ausdrücklich" (Bildquelle: Dauner & Dunaris Quellen GmbH & Co. KG).
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Update zur Verdeutlichung des » "Freitagsproblems"


In der Pressemitteilung des Herstellers steht zum Umfang der Rückrufaktion bzw. zur regionalen Betroffenheit: "ruft (...) bundesweit zurück".

Stand: Sa, 23.12.2017 - 19:00 Uhr:
Mehr als 24 Stunden später werden auf "lebensmittelwarnung.de" nur 3 Bundesländer (Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz) als betroffen gemeldet. Mögliche Folgen: VerbraucherInnen, die sich ausschließlich Warnungen für ihr Bundesland anzeigen lassen (bspw. durch spezifische » Lesezeichen oder » RSS-Feeds), erhalten u. U. keine oder verspätete Kenntnis von Warnungen; auch besteht die Gefahr, dass Medien unvollständige Angaben in ihre Berichterstattung übernehmen und somit in nicht aufgeführten Bundesländern u. U. eine falsche Sicherheit vermitteln.
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Stand: So, 24.12.2017 - 19:00 Uhr:
Mehr als 48 Stunden später gibt es keine Veränderung zum Vortag.
» Amtliche Meldung im PDF-Format

Stand: Mo, 25.12.2017 - 19:00 Uhr:
Mehr als 72 Stunden später gibt es - trotz der vom Hersteller nicht auszuschließenden möglichen Gesundheitsgefahr - keine Veränderung.
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Stand: Di, 26.12.2017 - 19:00 Uhr:
Auch mehr als 96 Stunden später gibt es immer noch kein weiteres Bundesland, das seine Einwohner-/ VerbraucherInnen vor den möglichen Gesundheitsgefahren warnt.
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Stand: Mi, 27.12.2017 - 19:00 Uhr:
Am 5. Tag nach der Bestätigung des Herstellers, das stark nitrithaltige Mineralwasser werde "bundesweit" zurückgerufen, haben nun auch die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Saarland und Sachsen auf "lebensmittelwarnung.de" ihre Betroffenheit statutiert > Verbleibende 8 Bundesländer warnen somit immer noch nicht.
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Stand: Do, 28.12.2017 - 19:00 Uhr:
Auch 6 Tage später (zgl. 2 Werktage nach den Weihnachtsfeiertagen) gibt es keine Veränderung auf » "lebensmittelwarnung.de", dem Portal "auf dem sich Verbraucherinnen und Verbraucher im Internet zentral über Lebensmittelwarnungen in Deutschland informieren können" (sollten).
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Stand: Fr, 29.12.2017 - 19:00 Uhr:
7 Tage später haben nun auch die für den gesundheitlichen Verbraucherschutz verantwortlichen Dienststellen in Hessen und Thüringen erkannt, dass VerbraucherInnen ihrer Bundesländer gefährdet sind. Sechs Bundesländer haben es somit noch nicht geschafft, ihre Einwohner zu warnen.
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Stand: Sa, 30.12.2017 - 19:00 Uhr:
8 Tage später gibt es keine Veränderung zum Vortag. Es fehlen nach wie vor Berlin, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein.
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Stand: So, 31.12.2017 - 19:00 Uhr:
9 Tage später gibt es keine Veränderung zum Vortag.
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Stand: Mo, 01.01.2018 - 19:00 Uhr:
Auch mehr als 10 Tage später gibt es kein weiteres Bundesland, welches vor dem Mineralwasser mit der durch den Hersteller nicht auszuschließenden Gesundheitsgefahr warnt.
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Stand: Di, 02.01.2018 - 19:00 Uhr:
Am 11. Tag nach der Herstellerwarnung warnt nun endlich auch Sachsen-Anhalt. In Berlin, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein ist man noch nicht so weit.
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Stand: Mi, 03.01.2018 - 19:00 Uhr:
12 Tage später gibt es keine weitere Warnung, obwohl Nitrit bspw. auf » Wikipedia als toxisch beschrieben wird. Blut verliert die Fähigkeit zum Sauerstofftransport (Babys/Kleinkinder sind dabei besonders anfällig), "bei Überdosierung kann es zu starkem Abfall des Blutdrucks, Kreislaufkollaps bis hin zum Schock kommen".
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Stand: Do, 04.01.2018 - 19:00 Uhr:
Auch 13 Tage später warnen weder Berlin noch Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern oder Schleswig-Holstein - trotz des "bundesweiten" Rückrufs durch den Hersteller.
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Stand: Fr, 05.01.2018 - 19:00 Uhr:
2 Wochen später: Auch heute kommt keine der 5 noch untätigen Landesbehörden ihrer Verantwortung nach, die Herstellerwarnung für ihr jeweiliges Bundesland umzusetzen und auf "lebensmittelwarnung.de" zu "erklären".
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Stand: Sa, 06.01.2018 - 19:00 Uhr:
Auch am 15. Tag sind keine Ergänzungen der amtlichen Meldung erfolgt.
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Stand: So, 07.01.2018 - 19:00 Uhr:
16 Tage später: Keine Veränderung!
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Stand: Mo, 08.01.2018 - 19:00 Uhr:
Auch am 17. Tag nach der Herstellerwarnung: Keine Regung bei den noch ausstehenden Behörden (BB, BE, HB, MV und SH)! Ab sofort erfolgen weitere Updates erst dann, wenn weitere Bundesländer ihre Betroffenheit melden.
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Kunststofffremdkörper nicht auszuschließen: POPP ruft Feinkostsalate (Eigen- und Handelsmarken) zurück

Eine Produktabbildung ist nicht verfügbar Die Firma Popp Feinkost GmbH (Kaltenkirchen/SH) informiert über einen öffentlichen Warenrückruf verschiedener Feinkostsalate. Grund: "Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich vereinzelt Kunststofffremdkörper in den Produkten befinden." Betroffen sind folgende Feinkostsalate

aus der Bedienungstheke:

  • "Popp" Teufelssalat, 1 kg (MHD 29.11.2017, 06.12.2017) ab Kaufdatum: 16.10.2017
  • "Popp" Hirtensalat, 1 kg (MHD 18.11.2017, 25.11.2017) ab Kaufdatum: 25.10.2017
  • "Bruckmann" Nudelsalat, 2 kg (MHD 28.11.2017, 06.12.2017, 13.12.2017) ab Kaufdatum: 19.10.2017
  • "Popp" Broccolisalat, 1 kg (MHD 27.11.2017, 04.12.2017, 08.12.2017) ab Kaufdatum: 16.10.2017

Verkaufsstellen waren: Citti, Dohle (Hitmärkte), Edeka, Famila, Globus, Rewe, Kaes (V Märkte), Selgros, Sky Märkte sowie diverse Großhändler.

fertig verpackt:

  • "GUT&GÜNSTIG" Budapester Salat, 200 g (MHD: 20.11.2017, 25.11.2017, 27.11.2017)
  • "EDEKA" Budapester Salat, 200 g (MHD: 19.11.2017, 21.11.2017, 26.11.2017, 27.11.2017, 28.11.2017, 02.12.2017)
  • "Gutfleisch" Budapester Salat, 200 g (MHD: 18.11.2017, 25.11.2017, 02.12.2017)
  • "GUT&GÜNSTIG" Delikatess Thunfisch Salat, 200 g (MHD: 20.11.2017, 27.11.2017)
  • "Küstengold" Paprika-Fleischsalat, 200 g (MHD: 18.11.2017, 23.11.2017, 25.11.2017, 29.11.2017)
  • "Popp" Hirtensalat, 300 g (MHD: 18.11.2017, 25.11.2017)

Betroffene Handelsunternehmen und Popp Feinkost GmbH haben - eigenen Angaben zufolge - umgehend reagiert und die Ware vorsorglich aus dem Verkauf genommen. VerbraucherInnen, die oben genannte Artikel gekauft haben, erhalten auch ohne Vorlage des Kassenbons eine Erstattung des Kaufpreises in ihren Einkaufsstätten; Fragen beantwortet der Kundenservice unter der Hotline 0 41 91/50 12 29. Es wird versichert: "Weitere Artikel und Mindesthaltbarkeitsdaten sind nicht betroffen"; außerdem bedauert Popp Feinkost den Vorfall und entschuldigt sich bei allen Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten. Anbieter informiert verbraucherfreundlich!Abhängig von Größe und Beschaffenheit können Fremdkörper aus Kunststoff beim Verschlucken auch Atemnot verursachen; eine Erstickungsgefahr ist somit nie ganz auszuschließen.
» www.popp-feinkost.de | » Weitere Informationen im PDF-Format

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