Das hessische Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUELV) teilt mit, dass die französische Molkerei Saint-Hilaire über eine Verbraucherwarnung informiert: Danach werden zwei (auch nach Deutschland vertriebene) Weichkäseprodukte aufgrund des Nachweises von » Salmonellen zurückgerufen. Die Produkte tragen folgende Kennzeichnung: „Brie CME“ der Marke „Petit Normand“, Zulassungsnummer FR 61 402 01 CE, Lot: 1386 mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 22.07.10 sowie „Camembert CME“ der Marke „Grand Normand“, Zulassungsnummer FR 61 402 01 CE, Lot: 1386 mit dem MHD 17.07.10. Fast zeitgleich informiert das nordrhein-westfälische Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz über das Vorliegen einer Meldung der Firma Käse-Import Müller-Moers GmbH & Co.KG (Moers), wonach "Camembert Petit Normand 250 gr Mikrofiltriert" mit dem MHD 17.07.2010 zurückgerufen wird. Einen Tag später informiert das bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit über eine Pressemitteilung der Routhier-Weber Handelsgesellschaft mbH (Altenstadt), wonach im Auftrag des französischen Herstellers GILLOT SA empfohlen wird, den Artikel "Camembert Le Grand Normand 250g" mit dem MHD 17.07.2010 nicht zu verzehren. Drei "zuständige Behörden" mit unterschiedlichen Meldungsinhalten zu vermutlich gleichem Käse - hier könnten Produktabbildungen wirklich weiterhelfen! Gemeinsam scheint jedoch zu sein, dass die Produkte zur Rückerstattung des Verkaufspreises an die Einkaufsstellen zurückgegeben werden können. Obwohl Salmonellen Durchfall, Bauchschmerzen und Erbrechen auslösen sowie bei bestimmten Personengruppen wie Säuglingen, Kleinkindern, Senioren und immungeschwächten Patienten schwerste Erkrankungen hervorrufen können, schauen - bei bundesweiter Betroffenheit - Verbraucher verbleibender Bundesländer (zumindest online) "in die Röhre" - aber was ist schon eine Salmonellenvergiftung?
» www.hmuelv.hessen.de | » www.lanuv.nrw.de | » www.lgl.bayern.de


























