´Fund von metallischen Fremdkörpern´ in gehackten Mandeln der REWE-Marke JA! Vom Verzehr wird dringend abgeraten

MÄRSCH REWE Rückruf JA! Mandeln gehackt Die REWE-Zentral AG (Köln/NW) informiert einen Tag vor Heiligabend im Pressebereich ihrer Internetseite über eine Rückrufaktion der Märsch Importhandels GmbH (Ulm/BW). Betroffen sind: Mandeln! Grund für den vorsorglichen Rückruf einer Charge ist "der Fund von metallischen Fremdkörpern in einigen wenigen Produkten". Zurückgerufen wird das gerade zur Weihnachtszeit sehr häufig verwendete Produkt "Mandeln gehackt" der Rewe-Marke "ja!", abgepackt in Plastik-Beuteln a´ 100 g mit dem einen Mindesthaltbarkeitsdatum: "MHD 25.06.20" (EAN 4388840215447). Eine Einschränkung auf einzelne Verkaufsgebiete erfolgt durch das Handelsunternehmen nicht, was einen bundesweiten Verkauf in allen Rewe-Verkaufsstellen als sehr wahrscheinlich erscheinen lässt. Der Pressemitteilung zufolge "hat das Unternehmen umgehend reagiert und das betroffene Produkt unmittelbar aus dem Verkauf nehmen lassen." Vor dem Verzehr wird dringend abgeraten. KundInnen können das Produkt im jeweiligen Markt zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons. Verbraucheranfragen beantwortet das Unternehmen unter der Telefonnummer 07 31 / 49 30 (ohne Angaben von Zeiten der Erreichbarkeit) sowie per E-Mai an info(at)maerschimport.de. Es wird zugesagt: "Von dieser vorsorglichen Maßnahme sind andere Produkte / Produkte anderslautender Chargen / MHDs nicht betroffen." Für die entstehenden Unannehmlichkeiten entschuldigt sich die Märsch Importhandels GmbH ausdrücklich. Abhängig von Größe und Beschaffenheit können Fremdkörper aus Metall zumindest Stichverletzungen in Mundhöhle, Anbieter informiert verbraucherfreundlich!Speiseröhre sowie Magen- und Darmtrakt verursachen; auch können sie beim Verschlucken Atemnot hervorrufen, wodurch eine Erstickungsgefahr nie ganz auszuschließen ist (Bildquelle: Märsch Importhandels GmbH).
» www.maerschimport.de | » www.rewe.de
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Update zur Verdeutlichung des "Freitagsproblems" der Behörden
>> Hier handelt es sich um ein "Kurz vor Feiertagsproblem" <<


Zu dem "Ja!"-Produkt (von Rewe) erfolgt in der » Pressemitteilung von Rewe keinerlei einschränkende Angabe zum Verkauf, weswegen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit von einer bundesweiten Betroffenheit auszugehen ist.

Stand: Di, 24.12.2019 - 19:30 Uhr:
Mehr als 24 Stunden nach Bekanntwerden des Rückrufs werden auf dem amtlichen Portal des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) sowie der 16 Bundesländer nur Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland als betroffen gemeldet - es fehlen somit Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.

 

Meldestand 24.11.2019 - 19:30 Uhr

 

Stand: Mi, 25.12.2019 - 19:30 Uhr:
Mehr als 48 Stunden später: Keine Veränderung zum Vortag. Medienberichte, dass nur (die am 24.12. benannten) sieben Bundesländer betroffen seien, nehmen zu.

Stand: Do, 26.12.2019 - 19:30 Uhr:
Mehr als 72 Stunden später: Keine Veränderung zum Vortag.

Stand: Fr, 27.12.2019 - 19:30 Uhr:
Tag 4 nach Rückrufbeginn: Keine Veränderung zum Vortag - der amtliche Verbraucherschutz hat offensichtlich "Brückentag".

Stand: Sa, 28.12.2019 - 19:30 Uhr:
Tag 5 nach Rückrufbeginn: Nichts Neues zur Betroffenheit - es fehlen nach wie vor Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.

Stand: So, 29.12.2019 - 19:30 Uhr:
Tag 6 nach Rückrufbeginn: Keine weiteren Veränderungen.

Stand: Mo, 30.12.2019 - 19:30 Uhr:
1 Woche nach Erstveröffentlichung: Keine weitere Ergänzung.

 



- I N T E R E S S A N T -

 

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