NICHT VERZEHREN: Gefahr von ´kleinen blauen Plastikteilchen´ in ÖKOLAND Lammsalami und Colbassa

ÖKOLAND Rückruf Lammsalami Colbassa Die Ökoland GmbH Nord, Vertriebsgesellschaft für ökologische Erzeugnisse mit Sitz im niedersächsischen Wunstorf, meldet einen Waren-Rückruf für zwei Salamiprodukte. Aufgrund eines Fundes von  Fremdkörpern in Form kleiner, blauer Plastikteilchen mit einer Größe von bis zu 2 mm kann nicht ausgeschlossen werden, dass diese möglicherweise auch in weiteren Salamis enthalten sind. Betroffen sind folgende "Ökoland"-Würste: "Lammsalami" (Charge 23394) und "Colbassa" (Charge 23395), jeweils luftgetrocknet | Gewicht: 150 g | Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 07.03.2019. Verkaufsstellen benennt der Anbieter nicht, macht aber auch keine Einschränkungen zu Verkaufsgebieten -  von daher wird von einer bundesweit gewesenen Verfügbarkeit auszugehen sein. Die Ökoland GmbH Nord bittet darum, die wie vor beschriebenen Salamis nicht zu verzehren und "gegen Ersatz" (Kaufpreis? / Umtausch?) in die jeweiligen Einkaufsstätten zurückzubringen. Für Rückfragen steht das Unternehmen unter der Rufnummer 0 50 31/9 60 70 (ohne Angaben zu Zeiten der Erreichbarkeit) oder der E-Mail-Anschrift qm(at)oekoland.de zur Verfügung. Es wird zugesagt: "Andere Chargen dieser Artikel sind nicht betroffen". Abschließend erklärt Ökoland, Produktqualität stehe an oberster Stelle und der Vorfall werde außerordentlich bedauert. Auch entschuldige man sich für die entstehenden Unannehmlichkeiten und danke für eine Mithilfe. Abhängig von Größe und Beschaffenheit können Fremdkörper aus Kunststoff eine Schnitt-/Stichgefahr darstellen sowie beim Verschlucken Atemnot verursachen; dabei ist auch Erstickungsgefahr nicht vollends auszuschließen (Bildquelle: Ökoland GmbH Nord).
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Update zur Verdeutlichung des "Freitagsproblems" der Behörden


Ökoland GmbH Nord macht bezüglich Verkaufsregionen keinerlei Einschränkungen. Aufgrund dessen, aber auch wegen des Online-Verkaufs bspw. über Amazon, ist von einer bundesweiten Betroffenheit auszugehen.

Stand: Sa, 09.02.2019 - 16:00 Uhr:
24 Stunden nach der Veröffentlichung durch Ökoland GmbH Nord sind im amtlichen Portal "lebensmittelwarnung.de" nur Meldungen der acht Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein festzustellen. Solche unvollständigen Angaben führen seit Einführung des Portals "lebensmittelwarnung.de" (21.10.2011) immer wieder dazu, dass in nicht aufgelisteten Bundesländern keine und/oder in überregionalen Medien eine unvollständige Berichterstattung erfolgt.
Lesenswert: Weitere verzögerte Meldungen durch die Behörden » hier
bild.de » "Jede zweite Produktwarnung kommt zu spät!"
sueddeutsche.de » "Fast jede zweite Lebensmittelwarnung (...) verzögert "
vzhh.de » "Schadstoffe in Lebensmitteln | Vorsicht, Lebensmittelwarnung!"

Stand: So, 10.02.2019 - 18:00 Uhr:
Tag 2: Keine Veränderung zum Vortag.

Stand: Mo, 11.02.2019 - 18:00 Uhr:
3. Tag: Fast alle säumigen Bundesländer haben heute (während ihrer regulären Dienstzeit) eine Betroffenheit ihres Zuständigkeitsbereiches gemeldet; bis auf das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern.

Stand: Di, 12.02.2019 - 18:00 Uhr:
Tag 4: Keine Veränderung zum Vortag.

Stand: Mi, 13.02.2019 - 18:00 Uhr:
Auch 5 Tage nach der Bekanntmachung gibt es keine Veränderung zum Vortag. Mit einem Eintrag von Mecklenburg-Vorpommern ist wohl nicht mehr zu rechnen. P. S.: Obwohl es im Fall eines Rückrufs von Endverbrauchern zu den "Best Practice"-Standards einer Kommunikation gehört, ist auf der Internetseite des Herstellers bislang kein Hinweis auf diese Rückrufaktion offensichtlich.

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