Gesundheitsgefährdung möglich: DMK GROUP ruft zahlreiche Scheibenkäsemarken und -sorten zurück

Eine Produktabbildung ist nicht verfügbar Die Deutsche Milchkontor GmbH (Hauptsitz: Bremen/HB) ruft zahlreiche Scheibenkäse-Produkte verschiedener Handelsmarken zurück, da in einzelnen Packungen unter Umständen kleine Fremdkörper aus Kunststoff (Verpackungsfolie) zu finden sind: Aufgrund deren Art und Form ist eine Gesundheitsgefährdung nicht sicher auszuschließen. Maßgeblich sind die Details in der » Gesamtliste (PDF). Im Überblick handelt es sich um die Käsesorten Benjamin, Burlander, Buttjer und Maasdamer der Marken Alpenmark, Gut&Günstig, Gutes Land, Milram und Tip (Genusstauglichkeitskennzeichen: "DE NI 086 EG", Inhalte: zwischen 150 g - 300 g, Mindesthaltbarkeitsdaten: zwischen 08. - 31.01.2018). Im Vertrieb waren genannte Käsesorten und -marken in Afmo-, Aldi Süd-, Edeka-, Markant-, Netto-, Penny-, Rewe-Filialen sowie bei Dodenhof Posthausen und beim Frischdienst Redeker. KundInnen, die entsprechende Produkte gekauft haben, können diese - auch ohne Vorlage des Kassenbons - gegen Erstattung des Kaufpreises in ihren Einkaufsstätten zurückgeben; Verbraucheranfragen beantwortet der DMK-Kundenservice unter der Hotline 02 51/26 56 73 71. "Die DMK GROUP bedauert den Vorfall und entschuldigt sich bei allen Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten." Abhängig von Größe und Beschaffenheit können Fremdkörper aus Kunststoff (hier: Kunststoff-/Verpackungsfolie) beim Verschlucken auch Atemnot verursachen; eine Erstickungsgefahr ist somit nie ganz auszuschließen. Anbieter informiert verbraucherfreundlich!Hervorzuheben ist, dass die DMK Group ausführlich und transparent informiert - auch produktrueckrufe.de wurde gebeten, die Rückrufinformation zu veröffentlichen.
» www.dmk.de | » Weitere Informationen im PDF-Format

Update vom 07.11.2017: Nach weitergehenden Untersuchungen konkretisiert/ergänzt die Deutsche Milchkontor GmbH die ursprünglich benannten Verkaufsstellen. Neben Entwarnung für einige Vertriebskanäle mussten die (rot gekennzeichneten) Handelsketten ergänzt werden (Angaben zu Marken und Sorten gem. neuer » Gesamtliste (PDF)). Betroffen sind jetzt (tlw. mehrere) Scheibenkäse-Produkte von: Aldi Süd, Edeka, Globus, Kaufland, Klaas+Kock (= K+K), Metro C+C, Netto, Penny, Real, Rewe sowie Dodenhof Posthausen.
» Weitere Informationen im PDF-Format

 


Update zur Verdeutlichung des » "Freitagsproblems"


Aufgrund dessen, dass die DMK Group sehr präzise Angaben zu Sorten, Marken sowie Vertriebswegen (durch 9 flächendeckend vertretene Handelsunternehmen) macht und dabei keinerlei regionale Eingrenzungen vornimmt, ist so gut wie sicher von einer bundesweiten Betroffenheit auszugehen.

Stand: Sa, 04.11.2017 - 22:00 Uhr:
Mehr als 24 Stunden später werden auf "lebensmittelwarnung.de" VerbraucherInnen in nur 5 Bundesländern gewarnt: Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz. Mögliche Folgen: VerbraucherInnen, die sich ausschließlich Warnungen für ihr Bundesland anzeigen lassen (bspw. durch spezifische » Lesezeichen oder » RSS-Feeds), erhalten u. U. keine oder verspätete Kenntnis von Warnungen; auch besteht die Gefahr, dass Medien unvollständige Angaben in ihre Berichterstattung übernehmen und somit in nicht aufgeführten Bundesländern u. U. eine falsche Sicherheit vermitteln.

Stand: So, 05.11.2017 - 22:00 Uhr:
Mehr als 48 Stunden später werden auf "lebensmittelwarnung.de" VerbraucherInnen in 6 von 16 Bundesländern gewarnt: Zu den 5 Ländern des Vortages ist heute Nordrhein-Westfalen hinzugekommen.

Stand: Mo, 06.11.2017 - 10:00 Uhr:
Mehr als 60 Stunden später wird auf "lebensmittelwarnung.de" für Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Bremen, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Schleswig-Holstein gewarnt: Somit sind Betroffene in 5 Bundesländern - zumindest über das amtliche "Informationsportal" - bislang nicht informiert.

Stand: Mo, 06.11.2017 - 22:00 Uhr:
Mehr als 72 Stunden später fehlen auf "lebensmittelwarnung.de" immer noch die Warnungen für die Bundesländer Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen.

Stand: Di, 07.11.2017 - 12:00 Uhr:
Mehr als 86 Stunden später haben es nun alle Bundesländer geschafft, die Betroffenheit ihres jeweiligen Bundeslandes zu erkennen und/oder amtlich festzustellen, d. h. auf "lebensmittelwarnung.de" zu veröffentlichen.

Zusätzliche Informationen