WILHELM BRANDENBURG (REWE) ruft Wurstwaren zurück: Kontamination mit Reinigungsflüssigkeit

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Eine Produktabbildung ist nicht verfügbar Die "Qualitätsmetzgerei" Wilhelm Brandenburg GmbH & Co. OHG (Frankfurt/HE), Eigenmarkenlieferant für die Märkte von Rewe und Penny, ruft verschiedene Wurstwaren zurück. "Aufgrund eines technischen Defekts können kleinste Spuren einer Reinigungsflüssigkeit in die Produkte gelangt sein." An Selbstbedienungswaren der Marke "Wilhelm Brandenburg" sind betroffen: 100 g-Packungen der Sorten "Bierschinken" (MHD 25.10.-06.11.2017), "Jagdwurst" (MHD 27.10.-06.11.2017), "Fleischkäse grob" (MHD 26.10.-03.11.2017) und "Aufschnitt Trio" (MHD 26.10.-06.11.2017). Ebenfalls ist von den ersten drei genannten Sorten sogenannte Bedienungsware betroffen, die im Zeitraum 09.10.- 26.10.2017 verkauft wurde. Eine Einschränkung auf bestimmte Bundesländer erfolgt in der Kundeninformation nicht, weswegen von einer bundesweiten Betroffenheit auszugehen ist. Wilhelm Brandenburg hat - eigenen Angaben zufolge - umgehend reagiert und die betroffenen Produkte aus dem Verkauf nehmen lassen. Obwohl von den Produkten "keine unmittelbare Gesundheitsgefahr" ausgehen soll, wird davon abgeraten, die Produkte zu verzehren. KundInnen können die Ware im jeweiligen Markt gegen Kaufpreiserstattung zurückgeben; für Rückfragen ist das Unternehmen unter den beiden Rufnummern 0 69/42 09 82-9911 oder - 9912 zu erreichen; auch ist die Kontaktaufnahme per E-Mail unter W-Brandenburg-QS(at)rewe-group.com möglich. Anbieter informiert verbraucherfreundlich!"Das Unternehmen bedauert den Vorfall ausdrücklich." Produktabbildungen gibt es (zumindest derzeit) keine; auch sind auf den Internetseiten der einleitend erwähnten Handelsunternehmen (zumindest derzeit) noch keine Warnhinweise ersichtlich.
» www.wilhelmbrandenburg.de | » www.rewe.de | » www.penny.de
» Weitere Informationen im PDF-Format

 


Update zur Verdeutlichung des » "Freitagsproblems"


Filialen von Rewe und Penny gibt es in allen deutschen Bundesländern; in der Kundeninformation des Herstellers erfolgt hinsichtlich einer Betroffenheit keinerlei regionale Einschränkung.

Stand: Sa, 28.10.2017 - 17:00 Uhr:
Mehr als 24 Stunden später werden auf "lebensmittelwarnung.de" VerbraucherInnen in 14 Bundesländern gewarnt; das Saarland und Schleswig-Holstein sind nicht berücksichtigt. Mögliche Folgen: VerbraucherInnen, die sich ausschließlich Warnungen für ihr Bundesland anzeigen lassen (bspw. durch spezifische » Lesezeichen oder » RSS-Feeds), erhalten u. U. keine oder verspätete Kenntnis von Warnungen; auch besteht die Gefahr, dass Medien unvollständige Angaben in ihre Berichterstattung übernehmen und somit in nicht aufgeführten Bundesländern u. U. eine falsche Sicherheit vermitteln.

Stand: So, 29.10.2017 - 17:00 Uhr:
Mehr als 48 Stunden später werden auf "lebensmittelwarnung.de" VerbraucherInnen in 14 Bundesländern gewarnt; das Saarland und Schleswig-Holstein sind weiterhin nicht berücksichtigt.

Stand: Mo, 30.10.2017 - gg. 09:30 Uhr:
Zum montäglichen Dienstbeginn, also mehr als 60 Stunden später, haben nun auch die zuständigen Behörden des Saarlandes und Schleswig-Holsteins eine Betroffenheit gemeldet. Inzwischen hat bspw. bereits die (bundesweit gelesene) "Frankfurter Allgemeine" geschrieben, das Saarland und Schleswig-Holstein seien nicht betroffen.
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