Fallweise lebensbedrohlich: Nachweis von Listerien in CANAREJAL Weichkäse aus Schafrohmilch

CANAREJAL Rückruf CREMOSO Weichkäse Schafrohmilch Der spanische Hersteller Canarejal S.L. (Pollos) ruft einen Weichkäse aus Schafrohmilch zurück, da für das Produkt der Nachweis von » Listeria monocytogenes-Keimen erbracht wurde. Von der Rückrufaktion betroffen ist die sogenannte "Torta de Canarejal" (Canarejal Cremoso | 45-60%) in der 250 g-Packung. Nachdem am Nachmittag des Heiligabend "nur" das Produkt mit der EAN 8437013329095, der LOT-Nummer 35280815 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 20.02.2016 als betroffen gemeldet wurde, so kam es am Nachmittag des Silvestertages zu einer Ausweitung auf Produkte mit der EAN 8436044441417 und ALLEN im Handel befindlichen/befindlich gewesenen Mindesthaltbarkeitsdaten. Zum Vertrieb der Torta schreibt der Importeur aus Moers in seiner als "Verbraucherinformation" überschriebenen Mitteilung: "Das Produkt wurde bundesweit über verschiedene Einzelhändler und in Cash&Carry-Märkten in den Verkehr gebracht." Vor dem Verzehr des Produktes wird gewarnt. VerbraucherInnen, die das Produkt erworben haben, "sollten" aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes unbedingt auf den Konsum verzichten. Wenn das Produkt nicht selber vernichtet wird, soll es an den Händler zurückgegeben werden - der Kaufpreis wird erstattet. Bei Schwangeren, Neugeborenen, älteren Menschen oder Personen mit einem geschwächten Immunsystem kann die Krankheit » Listeriose einen schweren Verlauf nehmen und zu Blutvergiftungen, Gehirn- oder Gehirnhautentzündung führen sowie sogar tödlich sein; zudem kann sie bei Schwangeren Früh- oder Fehlgeburten zur Folge haben. Übrigens: Die erste "Verbraucherinformation" (die der bereits gelöschten Erstmeldung auf "lebensmittelwarnung.de" beigefügt war) wurde offensichtlich bereits Tage vor ihrer Veröffentlichung verfasst; eine amtliche Meldung für mit Listerien verseuchten Weichkäse aus Schafsmilch aus Spanien in Deutschland gab es im europäischen Schnellwarnsystem für Lebens- und Futtermittel "RASFF" bereits am » 23.12.2015. Zudem standen/stehen die Angaben zu einer Betroffenheit auf » "lebensmittelwarnung.de" (zumindest derzeit > d. h. bislang rund 10 Tage) bei Weitem nicht im Einklang mit der "Verbraucherinformation", wonach die Produkte "bundesweit" in den Verkehr gebracht wurden: Trügerisch und ggf. verhängnisvoll! (Bildquelle: lebensmittelwarnung.de). 
» www.canarejal.es | » Weitere Informationen im PDF-Format

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