Metallfäden in gehackten Haselnüssen: Rückruf bei DR. OETKER
Samstag, 04. Februar 2012 um 15:00 Uhr
Zahlreichen Medien ist zu entnehmen: Der bekannte Nahrungsmittelhersteller Dr. Oetker (Bielefeld) ruft aus seinem Backzutatensortiment Tütchen mit gehackten Haselnüssen zurück: In "Dr. Oetker Haselnüsse gehackt", 100 g, könnten nach Unternehmensangaben "Metallfäden" enthalten sein, welche vermutlich aus einer fehlerhaften Rohstofflieferung stammen sollen. Betroffen sind einzelne Packungen, die seit Januar im Verkauf waren. Zu erkennen sind diese an dem EAN-Code 4000521007188; die betroffene Ware ist bis haltbar und trägt den Chargenaufdruck 01.13-L002 und 01.13-L003. Zur Vermeidung von Gesundheitsrisiken sollen Verbraucher die Ware und gegen Kaufpreiserstattung an die jeweilige Verkaufsstelle zurückgeben. Welche Risiken bestehen, ist an keiner Stelle zu lesen. Diese hängen sicherlich von der Beschaffenheit und/oder der Länge genannter "Metallfäden" ab. Eine Pressemitteilung war bislang (noch) nicht zu erhalten, auf der Internetseite des Unternehmens sind (zumindest derzeit) keine Hinweise zu der Rückrufaktion zu finden (Bildquelle: Verbrauchereinsendung). » www.oetker.de
Fehlende Deklaration: Behörden warnen vor Käsecreme von ERU
Mittwoch, 25. Januar 2012 um 18:00 Uhr
Das gemeinsame Internetportal der Bundesländer und des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) » "lebensmittelwarnung.de" warnt VerbraucherInnen in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt vor einer Käsecreme; gleichzeitig wird ein "Rückrufschreiben" des Herstellers veröffentlicht. In der "Käsecreme exquisito - Indische Gewürze" des "Herstellers (Inverkehrbringers): ERU Käsewerk Sangerhausen GmbH" wurden "im Rahmen einer Eigenkontrolle" Senf und Sellerie nachgewiesen, die jedoch nicht im Zutatenverzeichnis angegeben sind. Bei dem Produkt handelt es sich um 80 g-Tuben mit dem Mindesthaltbarkeits-/Verbrauchsdatum 07.12.2012. Die Behörden weisen besonders auf das Rückrufschreiben des Unternehmens hin, durch welches das Produkt mit sofortiger Wirkung zurückgerufen wird. Augenscheinlich soll dieses Schreiben als Aushang in den Verkaufsstellen dienen. Auch wenn der einschlägigen Literatur zufolge Senf-Allergien weitaus seltener als Sellerie-Allergien sind, kann ein Verzehr genannter Zutaten durch Allergiker von leichteren allergischen Reaktionen bis hin zu schweren » Anaphylaxien ausarten. In den Medien der betroffenen Regionen wird (zumindest online) nur sehr wenig über diese Rückrufaktion berichtet; auf der Internetseite des Herstellers ist (zumindest derzeit) kein Hinweis ersichtlich (Bildquelle: eru-kaesewerk.de). » www.lebensmittelwarnung.de | » www.eru-kaesewerk.de Lesenswert: alles-zur-allergologie.de: » "Senf | Typ I-Nahrungsmittelallergen | potentielles (inhalatives) Typ I-Soforttypallergen" » "Sellerie | Typ I-Nahrungsmittelallergen" bvl.bund.de: » Meldung in RASFF (Jan 2012 - Nr. 2012/0039) im PDF-Format
Artikel dieser Bezeichnung wurden zum Zeitpunkt der Meldung durch gewerbliche Anbieter bei eBay angeboten.
Warnung vor FRESHONA Champignons von LIDL: Produktrückruf
Samstag, 21. Januar 2012 um 18:00 Uhr
Der Lebensmittel-Discounter Lidl (Neckarsulm) warnt vor dem Verzehr bestimmter Champignonkonserven und führt aktuell einen Produktrückruf durch. Bei "Champignons I. Wahl, ganze Köpfe, 400 g" der Lidl-Marke "Freshona" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ist ein Fehler in der Produktion aufgetreten, der eventuell zu einer nicht ausreichenden Durcherhitzung des Produktes führte. Durch die unvollständige Durcherhitzung kann die Sicherheit des Produktes nicht vollständig gewährleistet werden. Es ist nicht auszuschließen, dass durch Keimbildung in der Konserve eine Gesundheitsgefahr für den Verbraucher besteht. Lidl Deutschland bittet daher alle Kunden dringend, genannte Champignons und den Artikel in einer der Lidl-Filialen zurückzugeben. Selbstverständlich wird der Kaufpreis erstattet - auch ohne Vorlage des Kassenbons. Lidl betont: "Alle weiteren bei Lidl Deutschland erhältlichen Champignon-Produkte sind von dem Rückruf nicht betroffen." Ein bekannter Lebensmittelverderber oder -vergifter sind "Clostridien". Clostridium-Endosporen können wegen ihrer ausgeprägten Resistenz gegen hohe Temperaturen bei der Sterilisation von Dosenkonserven bei unzureichender Erhitzung überleben. Sie keimen während der Lagerung der Konserven aus und vermehren sich, da sie für ihren Stoffwechsel keinen Sauerstoff benötigen. Pressemeldung, Internethinweis, Ladenaushang, Produktabbildung: Alles gut! (Bildquelle: lidl.de) » www.lidl.de | » Weitere Informationen im PDF-Format Lesenswert: wikipedia.org: » "Clostridien als Lebensmittelverderber oder -vergifter"
Gefährlicher Wirkstoff in Tiefkühl-Forellen von REWE: Rückrufaktion
Samstag, 14. Januar 2012 um 12:00 Uhr
Die REWE Group (Köln), einer der führenden Handels- und Touristikkonzerne in Deutschland und Europa, ruft Tiefkühl-Regenbogenforellen aus dem Sortiment von Hit, Karstadt Feinkost, Nahkauf, REWE und toom-Märkten zurück. Bei einer "routinemäßig durchgeführten Untersuchung" wurde der in der Fischzucht nicht zugelassene Wirkstoff » Malachitgrün in einer "sehr geringen Menge" nachgewiesen. Aus diesem Grund wird vom Verzehr des Produktes "REWE Tiefkühl-Regenbogenforellen", 500 gr mit dem und der Chargenkennzeichnung "AB 110710 AL" abgeraten. Kunden können den Artikel an einen der vorgenannten Märkte zurückgeben und bekommen den Verkaufspreis erstattet. Das Bundesinstitut für Risikobewertung: "Malachitgrün ist ein Triphenylmethanfarbstoff (...) Der Stoff steht im begründeten Verdacht, das Erbgut zu schädigen und Krebs auszulösen (...) In Fischen und Fischprodukten, die für den menschlichen Verzehr bestimmt sind, darf Malachitgrün nicht enthalten sein. Schon Fische und Fischprodukte mit nur sehr geringen Malachitgrüngehalten sind als Lebensmittel nicht verkehrsfähig." Auch wenn aktuell bereits zahlreiche Medien über den Produktrückruf informieren, sind auf den Internetseiten der einzelnen Discounter (zumindest derzeit) noch keine Hinweise erkennbar. » www.rewe-group.com | presseportal.de » Direktlink zu weiteren Informationen im PDF-Format Lesenswert: bfr.bund.de: » "Malachitgrün als Umweltkontaminante identifiziert"
METRO CASH & CARRY ruft TAPAS-Produkte zurück: Listerien
Donnerstag, 12. Januar 2012 um 13:00 Uhr
Die METRO Cash & Carry Deutschland GmbH (Düsseldorf) hat den Rückruf von vier Produkten der spanischen Marke "Tapas" bekanntgegeben. Bei mikrobiologischen Routineuntersuchungen innerhalb des Unternehmens wurde "vereinzelt" in Produktproben ein erhöhter » Listerien-Wert festgestellt. Folgende Produkte sind von diesem vorsorglichen Rückruf betroffen: "Tapas Trio Espanol" (Scheiben, 150 gr), "Tapas Salami Chorizo Vela Loncheado" (Scheiben, 80 gr und 200 gr), "Tapas Serrano Schinken" (Scheiben, 80 gr und 300 gr) und "Tapas Serrano Reserva" (¼ Stück, ca. 1.000 gr und ½ Stück, ca. 2.200 gr). Der Rückruf betrifft alle vorgenannten Tapas-Produkte mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 01.02.2012 und später. Kunden erhalten gegen Rückgabe der Ware eine entsprechende Rückerstattung. Beim Menschen können die Bakterien eine sogenannte » "Listeriose" auslösen. Bei Schwangeren, Neugeborenen, älteren Menschen oder Personen mit einem geschwächten Immunsystem kann diese Krankheit einen schweren Verlauf nehmen und zu Blutvergiftungen, Gehirn- oder Gehirnhautentzündung führen sowie sogar tödlich sein; zudem kann sie bei Schwangeren Früh- oder Fehlgeburten zur Folge haben. Nach Angaben des Unternehmens sollen bislang jedoch weder Informationen zu Reklamationen vorliegen noch Erkrankungen aufgetreten sein (P. S. Die "Inkubationszeit" einer Listeriose liegt bei rund ein bis zu zwölf Wochen) (Bildquelle: makro.co.uk). » www.metro-cc.de | » Weitere Informationen im PDF-Format Lesenswert: tradingstandards.gov.uk: » "Tapas products sold at Makro - recall" (mit Bildern)
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