750.000 Schulanfänger an rund 16.000 Grund- und Förderschulen sollen in einer Gemeinschaftsaktion der ADAC-Stiftung "Gelber Engel", der BILD-Hilfsorganisation "Ein Herz für Kinder" und der Deutschen Post mit Sicherheitswesten ausgestattet werden, um für einen sichereren Schulweg zu sorgen. Trotz umfangreicher Vorkehrungen des Auftragnehmers CWS boco zur Zertifizierung der Westen sowie zur Qualitätssicherung und Prüfung vor Ort durch den TÜV Rheinland (Shanghai) zeigte eine zusätzliche Prüfung nach Ankunft der Westen aus China, dass bei einem der Reflexstreifen Qualitätsprobleme bestehen. Der ADAC schreibt: "Die Sicherheitswesten erfüllen damit zwar eine wichtige Warnschutzfunktion, die Partner der Aktion möchten jedoch den bestmöglichen Sicherheitsstandard erreichen. Aus diesem Grund werden die Westen überarbeitet und mit einem vorschriftsmäßigen Reflexstreifen versehen." Bereits ausgestattete Schulen werden gebeten, die Westen nicht auszugeben, da sie durch den Logistikdienstleister DHL wieder eingesammelt werden. Die Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung weiß zu ergänzen, dass Reflektoren nicht die vorgeschriebenen 25 Meter zurückstrahlen, wenn sie angeleuchtet werden. Auch meldet die Zeitung, dass die reflektierenden Bänder in europäischen Nähereien übergenäht werden sollen. Für uns war weder die Pressestelle des ADAC erreichbar noch eine Pressemitteilung erhältlich. Einzige amtliche Informationsquelle: Das Verbraucherinformationssystem "VIS" des Bundeslandes Bayern.
» www.adac.de | » www.sueddeutsche.de | » www.vis.bayern.de
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