In diesem Jahr bereits zum siebten Male (2009: 8 mal) mit einem gefährlichen Artikel im Schnellwarnsystem der Europäischen Union "RAPEX" gelistet: KiK, der Textil-"Diskont" aus dem westfälischen Bönen (Kreis Unna). In der » RAPEX Wochenmeldung 16. KW 2010 ist unter lfd.-Nr. 30-0690/10 ein Spielzeug "Mache Deine eigenen Magnete" zu finden, welches geklebte Holzteile, sechs Farbtöpfchen, einen Pinsel sowie ein Magnetband enthält. Das in China hergestellte Produkt enthält » Formaldehyd in der Konzentration von 910 mg/kg. Als "CMR-Gefahrstoff" zählt Formaldehyd zu den besonders gefährlichen Stoffen; durch die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) der Weltgesundheitsorganisation WHO wurde der Stoff als „krebserregend für den Menschen“ eingestuft. Neben der RAPEX-Meldung (in der übrigens wieder eine "freiwillige" Rückrufaktion angekündigt wird, die derzeit noch nirgendwo nachzulesen ist) sind im Bereich "Österreich" der Internetseite von KiK zwei weitere Rückrufaktionen zu finden: Zurückgerufen werden Keramikteller mit Kindermotiven, bei denen festgestellt wurde, dass eine Gefahr für die Gesundheit von Personen nicht ausgeschlossen werden kann. Der zweite Rückruf betrifft ein "Babyspielset Lighthouse", welches eine Erstickungsgefahr birgt, da Kleinteile verschluckt werden könnten. Bei beiden Kundeninformationen ist wieder zu lesen: "Wir legen stets hohen Wert auf die Qualität und Zuverlässigkeit unserer Produkte. Gerade, wenn es sich um die Sicherheit unserer Kunden und deren Kinder handelt, können wir nicht vorsichtig genug sein. Leider lassen sich trotz permanenter Qualitätskontrollen im Ausnahmefall Produktfehler nicht vermeiden". Qualität, Zuverlässigkeit, Ausnahmefälle, die bald einer "Sonderseite" bedürfen.
» RAPEX Wochenmeldung 16. KW 2010 im PDF-Format
Rückruf Babyspielset (A): » Weitere Informationen im PDF-Format
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