Mitte März mahnte die amerikanische » "Consumer Product Safety Commission (CPSC)" zur Vorsicht bei der Verwendung von "Säuglingsschlingen" für Babys jünger als vier Monate. Auswertungen von Todesfällen haben ergeben, das mindestens 14 Todesfälle im Zusammenhang mit diesen Produkten zu sehen sind - 12 der zu Tode gekommenen Babys waren jünger als vier Monate. In den ersten Lebensmonaten kann ein Baby wegen der noch schwachen Nackenmuskulatur sein Köpfchen nicht kontrollieren. So kann der Schlingenstoff gegen Nase und Mund drücken, die Atmung blockieren und zum Erstickungstod führen; auch kann die Schlinge das Kinn gegen die Brust drücken, wodurch die Sauerstoffzufuhr begrenzt wird. Ende März ruft dann das kalifornische Unternehmen, die Infantino LLC aus San Diego, Schlingen der Modelle "SlingRider" und "Wendy Bellissimo" zurück. Gemäß Meldung der CPSC sind die Vereinigten Staaten mit 1.000.000 (1 Millionen), Kanada mit 15.000 Stück betroffen. Die in China und Thailand produzierten Tragebehältnisse waren von Januar 2003 bis März 2010 im Verkauf. Eltern sollen aufhören, die Schlingen zu verwenden; Infantino bietet bei Rückgabe verschiedene Ersatzprodukte an. Das Kuriose ist auch hier wieder: Diese sowie sehr ähnliche Produkte waren und sind in Deutschland im Verkauf, was eine Internetrecherche zeigt. Obwohl auch das rückrufende Unternehmen um die internationalen Vertriebskanäle genannter Produkte weiß (was die Informationsoption "Other International Countries" auf der Internetseite belegt), sind die Rückrufinformationen nur in Englisch, Französisch und Spanisch verfasst. Deutsche Verbraucher eine Minderheit?Infantino: » service.infantino.com | » Weitere Informationen im PDF-Format (nur in Englisch)
CPSC: » www.cpsc.gov | » Weitere Informationen im PDF-Format (nur in Englisch)






























