Immer wieder ist festzustellen, dass Sicherheitsinformationen, obwohl sie auch für deutsche Verbraucher relevant sind, viel früher und/oder teilweise auch nur im Ausland veröffentlicht werden. So muss man auch jetzt wieder über eine Veröffentlichung des britischen » "Trading Standards Institute" von einer Aktion erfahren, die für Deutschland zwar von Bedeutung, hierzulande jedoch so gut wie nicht auszumachen ist: Der Kinderwagenhersteller Graco mit deutscher Dependance in Hiddenhausen (Ostwestfalen) hat festgestellt, dass bestimmte Verdecke der zwischen Oktober 2004 und Februar 2008 produzierten Kinderwagenmodelle Spree™, Passage™, Alano™ und Oasis ein potentielles Risiko für Kleinkinder darstellen, welches mögliche Verletzungen oder gar das Abtrennen von Fingerspitzen zur Folge haben kann. Eltern, die im Besitz eines der genannten Kinderwagenmodelle sind, werden um Prüfung von Modellnummer und Herstellungsdatum gebeten, welche auf einem Aufkleber oberhalb der Hinterräder auf der Innenseite des hinteren Rahmenteils zu finden sind. Betroffene Kunden erhalten kostenlose Schutzabdeckungen für die Verdeckscharniere, die über ein Bestellformular anzufordern sind; bei weiteren Fragen kann man sich unter der Rufnummer 0 52 23/8 79 80 (Teutonia Kinderwagenfabrik GmbH) an den Kundendienst von Graco wenden. Graco schreibt: "Es wurden uns keine Verletzungen durch im europäischen Raum verkaufte Kinderwagen gemeldet." Hingegen ist auf der amerikanischen Internetseite zu lesen, es seien 7 der genannten Verletzungen gemeldet worden. Sollten europäische Kinder weniger gefährdet sein als amerikanische? Könnte das die Erklärung für eine verhaltene Informationskampagne in Deutschland sein? Eine Anfrage nach den Veröffentlichungswegen dieser Sicherheitsinformation blieb unbeantwortet.
» www.graco.de | » Weitere Informationen im PDF-Format






























