
"Suchet, so werdet Ihr finden!" Ob dieser Bibelspruch auch für Rückrufaktionen von Kinderspielzeug Anwendung finden sollte, ist äußerst fraglich. Online derzeit nur über die Internetseite des britischen
» "Trading Standards Institute" wird man durch einen Eintrag vom 29.06.09 darauf aufmerksam, dass Chicco derzeit in Großbritannien ein "Schaukel-Bärchen" (Art. 00 071731 000 000) zurückruft. Bei einer kleinen Recherche ist dann auch auf der deutschen Internetseite ein kleiner Hinweis zu finden, dass es bei längerem Gebrauch oder unsachgemäßer Verwendung des Spielzeuges zum Bruch des Mechanismus kommen kann, in dessen Folge sich Kleinteile lösen können. "Getreu dem Auftrag, stets die Sicherheit des Kindes zu gewährleisten" werden Eltern gebeten, den Gebrauch einzustellen und sich an die "kostengünstige Endverbraucher Hotline" 0 18 05/78 00 05 zu wenden (die immerhin 0,14 €/ Min. aus dem dt. Festnetz kostet). Chicco bedankt sich zwar bei allen Kunden für ihre Mitarbeit und entschuldigt sich für den Zwischenfall, schreibt aber nicht, dass Kleinteile ja auch verschluckt werden können und dadurch unter Umständen eine Erstickungsgefahr entstehen kann. Da es in Deutschland keinerlei Vorgaben für Veröffentlichungswege und -dauer von Rückrufaktionen gibt, gehört auch hier vermutlich wieder eine große Portion Glück dazu, rechtzeitig von der Gefährdung zu erfahren.
ACHTUNG: Beim Öffnen der Internetseite von CHICCO alarmiert zumindest unser Virenscanner immer über eine versuchte Installation von "Malware".
» www.chicco.de (nicht aktiviert) |
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