Erstickungsrisiko für Kleinkinder: VEDES ruft ´Schlaf-Baby mit Mütze´ der Marke AMIA zurück

VEDES Rückruf AMIA Schlafpuppen Schlaf-Baby mit Mütze Wieder einmal beispielgebend für die Spielwarenbranche informiert die Vedes AG (Nürnberg/BY) zum Rückruf von Schlafpuppen. Rückrufgrund: Es können sich "verschluckbare Einzelteile lösen, wodurch ein potenzielles Erstickungsrisiko für Kleinkinder entstehen kann." Von dem Produktrückruf betroffen sind 30 cm große "Schlaf-Babys mit Mütze" der Handelsmarke "Amia" (Art-Nr. 50006042, EAN 4022498508086, UVP 12,99 €), die seit Februar 2015 über den VEDES Großhandel vertrieben und insgesamt rund 11.300 mal durch Spielwaren-Fachgeschäfte in Deutschland und angrenzenden Nachbarländern verkauft wurden. Das Produkt ist durch das Textiletikett mit dem Aufdruck: "VEDES Großhandel GmbH ..." eindeutig identifizierbar. VerbraucherInnen, die im Besitz beschriebener Schlafpuppen sind, können diese kostenfrei in dem Geschäft zurückgeben, in dem sie gekauft wurden - sie erhalten dann den Einkaufspreis erstattet; KundInnen, die kein Geschäft in der Nähe haben, können sich im Einzelfall direkt an die VEDES Zentrale in Nürnberg wenden. Vedes versichert: "Derzeit gibt es keinerlei Meldungen über Verletzungen, die durch das Produkt hervorgerufen wurden" und erklärt: "Die VEDES möchte jedes Risiko minimieren und sieht sich als "Inverkehrbringer" in die Europäische Union in der Pflicht, das Produkt zum Wohle der Verbraucher aus dem Verkehr zu ziehen." Neben einer erkennbar umfangreichen Pressearbeit gibt das Unternehmen auch auf einer Sonderseite (Link s. u.) ausführliche Hinweise zu der Aktion und kommuniziert somit vorbildlich, wie es für alle Rückrufaktionen von gefährlichem Spielzeug wünschenswert wäre (Bildquelle: Vedes AG).
» www.vedes.de | » Sonderseite | » Weitere Informationen im PDF-Format

Nach Vergleichstest der Stiftung Warentest: RECARO tauscht zwei Kindersitz-Modelle aus

RECARO Austausch Kindersitze Optia Zero.1 Die Recaro Child Safety GmbH & Co. KG (Marktleugast/BY) informiert zu einer "Austauschaktion" für zwei Modelle ihrer Auto-Kindersitze. Eines der Modelle flog beim Test eines Frontalcrashs durch die » Stiftung Warentest und den ADAC - nach Ablösung der Sitzschale von der Isofix-Station - "in hohem Bogen durch das Prüflabor"; bei dem anderen Modell könnten sich die Sicherungsgurte für das Kind lockern, was möglicherweise zu einer Beeinträchtigung der Sicherheit führen kann, wenn der Sitz in Fahrtrichtung ins Auto eingesetzt wird. Ausgetauscht werden jetzt Recaro´s Auto-Kindersitze der Modell-Bezeichnung "Optia" (wegen des Crashtest-Ergebnisses) sowie der Modell-Bezeichnung "Zero.1" (wegen der Sicherungsgurte). KundInnen können anhand der Seriennummer (siehe unterseitiger Produktaufkleber) auf einer » Sonderseite im Internet prüfen, ob ihr Produkt betroffen ist, um sich ggf. direkt für die angebotene Austauschaktion zu registrieren: Als Ersatz für den Sitz "Optia" besteht eine Auswahlmöglichkeit zwischen Recaro´s Optiafix, Young Sport Hero oder Monza Nova IS; der Austausch des Sitzes "Zero.1" erfolgt gegen eine neue Version dieses Modells. Für Rückfragen hat das Unternehmen eine telefonische Hotline eingerichtet, die unter der kostenfreien Rufnummer 08 00/6 86 35 60 (täglich 6-22 Uhr) zu erreichen ist. Der Hersteller stellt als besonders heraus: "Für Kunden sind die beiden Austauschaktionen kostenfrei" und schreibt zudem: "Wir bedauern die Umstände, die Ihnen durch diese Austauschaktion entstehen, und danken Ihnen für Ihr Verständnis" (Bildquelle: Recaro Child Safety GmbH & Co. KG)
» de.recaro-cs.com | Weitere Informationen zu » Optia | » Zero.1 im PDF-Format
Lesenswert: test.de » "Kinder­sitze im Crashtest: Recaro nimmt Sitz Optia vom Markt"
» "Rück­ruf Recaro Basis­einheit: Sicher­heits­risiko durch Sitz Optia"

ACHTUNG: Artikel dieser Bezeichnung wurden zum Zeitpunkt der Meldung durch gewerbliche und/oder private Anbieter neu und/oder gebraucht bei eBay angeboten.

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