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Verbraucherinformationen zu Rückruf-Aktionen, Produktwarnungen & Sicherheitshinweisen “en Blog”

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Rückrufaktion | Produktwarnung | Sicherheitshinweis > produktrueckrufe.de | Rückruf-Portal für DeutschlandSo gut wie täglich kommt es in Deutschland zu Rückrufaktionen, Produktwarnungen und Sicherheitshinweisen. Ob, ab wann, in welcher Form, an welcher Stelle und wie lange diese einer möglicherweise betroffenen Kundschaft bekanntgemacht werden, liegt grundsätzlich im freien Ermessen des "produktverantwortlichen" Herstellers, Importeurs oder Händlers. Eine gesetzlich nur mit "geeignet" definierte Informationsverpflichtung führt dazu, dass relevante Angaben in der Regel zeitlich, inhaltlich sowie örtlich nur sehr eingeschränkt kommuniziert werden - betroffene VerbraucherInnen werden somit eher selten vor dem Eintritt eines Schadensfalles erreicht. VerbraucherInnen haben nur bei Veröffentlichungen an einer zentralen Stelle eine wirkliche Chance, die zum Teil lebenswichtigen Informationen rechtzeitig zu finden. » Hier haben Unternehmen, die Werbeslogans wie "Produktverantwortung" und "vorsorglichen Verbraucherschutz" nicht nur als Lippenbekenntnis nutzen, auch praktisch die Möglichkeit, relevante Informationen zentral und damit auffindbar bereitzustellen. Insgesamt werden auf diesen Seiten nur Informationen zu finden sein, die für deutsche Verbraucher relevant und bereits durch Hersteller, Händler und/oder weitere seriöse Quellen "an anderer Stelle" öffentlich gemacht worden sind.
 

Metallfäden in gehackten Haselnüssen: Rückruf bei DR. OETKER

DR. OETKER Rückruf Haselnüsse gehacktZahlreichen Medien ist zu entnehmen: Der bekannte Nahrungsmittelhersteller Dr. Oetker (Bielefeld) ruft aus seinem Backzutatensortiment Tütchen mit gehackten Haselnüssen zurück: In "Dr. Oetker Haselnüsse gehackt", 100 g, könnten nach Unternehmensangaben "Metallfäden" enthalten sein, welche vermutlich aus einer fehlerhaften Rohstofflieferung stammen sollen. Betroffen sind einzelne Packungen, die seit Januar im Verkauf waren. Zu erkennen sind diese an dem EAN-Code 4000521007188; die betroffene Ware ist bis Januar 2013 haltbar und trägt den Chargenaufdruck 01.13-L002 und 01.13-L003. Zur Vermeidung von Gesundheitsrisiken sollen Verbraucher die Ware nicht konsumieren und gegen Kaufpreiserstattung an die jeweilige Verkaufsstelle zurückgeben. Welche Risiken bestehen, ist an keiner Stelle zu lesen. Diese hängen sicherlich von der Beschaffenheit und/oder der Länge genannter "Metallfäden" ab. Eine Pressemitteilung war bislang (noch) nicht zu erhalten, auf der Internetseite des Unternehmens sind (zumindest derzeit) keine Hinweise zu der Rückrufaktion zu finden (Bildquelle: Verbrauchereinsendung).
» www.oetker.de

 

Fehlende Deklaration: Behörden warnen vor Käsecreme von ERU

Lebensmittelwarnung.de | Das Portal der BundesländerDas gemeinsame Internetportal der Bundesländer und des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) » "lebensmittelwarnung.de" warnt VerbraucherInnen in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt vor einer Käsecreme; gleichzeitig wird ein "Rückrufschreiben" des Herstellers veröffentlicht. In der "Käsecreme exquisito - Indische Gewürze" des "Herstellers (Inverkehrbringers): ERU Käsewerk Sangerhausen GmbH" wurden "im Rahmen einer Eigenkontrolle" Senf und Sellerie nachgewiesen, die jedoch nicht im Zutatenverzeichnis angegeben sind. Bei dem Produkt handelt es sich um 80 g-Tuben mit dem Mindesthaltbarkeits-/Verbrauchsdatum 07.12.2012. ERU KÄSEWERK Rückruf KäsecremeDie Behörden weisen besonders auf das Rückrufschreiben des Unternehmens hin, durch welches das Produkt mit sofortiger Wirkung zurückgerufen wird. Augenscheinlich soll dieses Schreiben als Aushang in den Verkaufsstellen dienen. Auch wenn der einschlägigen Literatur zufolge Senf-Allergien weitaus seltener als Sellerie-Allergien sind, kann ein Verzehr genannter Zutaten durch Allergiker von leichteren allergischen Reaktionen bis hin zu schweren » Anaphylaxien ausarten. In den Medien der betroffenen Regionen wird (zumindest online) nur sehr wenig über diese Rückrufaktion berichtet; auf der Internetseite des Herstellers ist (zumindest derzeit) kein Hinweis ersichtlich (Bildquelle: eru-kaesewerk.de).
» www.lebensmittelwarnung.de | » www.eru-kaesewerk.de
Lesenswert: alles-zur-allergologie.de:
» "Senf | Typ I-Nahrungsmittelallergen | potentielles (inhalatives) Typ I-Soforttypallergen"
» "Sellerie | Typ I-Nahrungsmittelallergen"
bvl.bund.de: » Meldung in RASFF (Jan 2012 - Nr. 2012/0039) im PDF-Format

Artikel dieser Bezeichnung wurden zum Zeitpunkt der Meldung durch gewerbliche Anbieter bei eBay angeboten.
 

Warnung vor FRESHONA Champignons von LIDL: Produktrückruf

LIDL Rückruf FRESHONA Champignon-KonserveDer Lebensmittel-Discounter Lidl (Neckarsulm) warnt vor dem Verzehr bestimmter Champignonkonserven und führt aktuell einen Produktrückruf durch. Bei "Champignons I. Wahl, ganze Köpfe, 400 g" der Lidl-Marke "Freshona" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 31.12.2014 ist ein Fehler in der Produktion aufgetreten, der eventuell zu einer nicht ausreichenden Durcherhitzung des Produktes führte. Durch die unvollständige Durcherhitzung kann die Sicher­heit des Produktes nicht vollständig gewährleistet werden. Es ist nicht auszuschließen, dass durch Keimbildung in der Konserve eine Gesundheitsgefahr für den Verbraucher besteht. Lidl Deutschland bittet daher alle Kunden dringend, genannte Champignons keinesfalls zu verzehren und den Artikel in einer der Lidl-Filialen zurückzugeben. Selbstverständlich wird der Kaufpreis erstattet - auch ohne Vorlage des Kassenbons. Anbieter informiert verbraucherfreundlich!Lidl betont: "Alle weiteren bei Lidl Deutschland erhältlichen Champignon-Produkte sind von dem Rückruf nicht betroffen." Ein bekannter Lebensmittelverderber oder -vergifter sind "Clostridien". Clostridium-Endosporen können wegen ihrer ausgeprägten Resistenz gegen hohe Temperaturen bei der Sterilisation von Dosenkonserven bei unzureichender Erhitzung überleben. Sie keimen während der Lagerung der Konserven aus und vermehren sich, da sie für ihren Stoffwechsel keinen Sauerstoff benötigen. Pressemeldung, Internethinweis, Ladenaushang, Produktabbildung: Alles gut! (Bildquelle: lidl.de)
» www.lidl.de | » Weitere Informationen im PDF-Format
Lesenswert: wikipedia.org: » "Clostridien als Lebensmittelverderber oder -vergifter"

 

Fehlfunktionen bei Kohlenmonoxidmeldern bergen Lebensgefahr

HEITRONIC | ELRO | PENTATECH | PROTECTOR Rückruf Kohlenmonoxidmelder CO-Melder» Kohlenstoffmonoxid, welches auch bei der unvollständigen Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Stoffen entsteht, ist ein farb-, geruch- sowie geschmackloses Gas, das ab bestimmten Konzentrationen zu einer » Kohlenmonoxid-Vergiftung (Erstickungstod durch Sauerstoffmangel) führen kann. "CO-Melder" sollten rechtzeitig vor zu hohen Kohlenmonoxidemissionen von Öfen, Herden und anderen Brennstellen warnen. Europäische sowie nationale Bundes- und Landesbehörden veröffentlichen in letzter Zeit vermehrt Hinweise auf Rückrufaktionen fehlerhafter CO-Melder: Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) informiert über den Rückruf des Melders » "Heitronic, Modell 47221" der Vollmer GmbH (Königsbach-Stein). Bei dem Gerät ist nicht auszuschließen, dass der akustische Alarm bei erhöhtem Kohlenmonoxidgehalt in Räumen nicht auslöst. Das europäische Schnellwarnsystem » "RAPEX" listet jüngst zusätzlich den "CO-Alarm CO 20" der Marke Pentatech (Indexa GmbH, Oedheim) sowie das Modell "RM339" der Marke Elro (Roos Electronics GmbH, Arnsberg). Diese Geräte entsprechen nicht der maßgeblichen Norm EN 50291 (Elektrische Geräte für die Detektion von Kohlenmonoxid in Wohnhäusern). Das Verbraucherinformationssystem » "VIS Bayern" ergänzt die Meldungen am 22.12.11 um den CO-Melder "Protector CO-100" der Protector GmbH (Bad Zwischenahn). Vorsicht beim Kauf: Ein optischer Abgleich genannter Modelle sowohl mit beanstandeten Geräten aus älteren » "RAPEX"-Meldungen (2009) als auch mit den massenhaften Angeboten beispielsweise in Internetauktionen zeigt verblüffende Ähnlichkeiten (Bildquellen: Hersteller/Händler).
» www.heitronic.de | » www.pentatech.de | » www.elro.eu | » www.protector24.de
Lesenswert: de.wikipedia.org: » "Brandmelder": Umfassende Darstellung mit Details und Links zum Thema

Artikel dieser Bezeichnung wurden zum Zeitpunkt der Meldung durch gewerbliche und/oder private Anbieter neu und/oder gebraucht bei eBay angeboten.

BAuA | RAPEX | AMS Warnung Rückruf Gasalarm C 230 VUpdate vom 20.01.12: Die kürzliche Veröffentlichung einer » "Untersagungsverfügung" sowie eine weitere » Meldung der BAuA machen bekannt, dass es auch bei dem Kohlenmonoxid-Melder "AMS Gasalarm C 230 V" der AMS Automatische Mess- und Steuerungstechnik GmbH (Auerbach) vorkommen kann, dass dieser bei einem erhöhten Kohlenmonoxidgehalt nicht auslöst. Das Modell (Verkauf nach Mai 2009) ist zuletzt auch in der aktuellen » RAPEX-Wochenmeldung (vom 20.01.2012 - lfd.-Nr 37-0080/12) gelistet. Aus dem Beitrag geht auch hervor, dass Behörden einen Rückruf von Verbrauchern angeordnet haben: Auf der Internetseite des Herstellers ist (zumindest derzeit) keine Information offensichtlich - im Online-Handel scheinen diese Gaswarngeräte noch erhältlich zu sein (Bildquelle: rapex.eu).
» www.ams-messtechnik.de

 

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sind auf keinen Fall weniger aktuell oder gar unwichtig.

Alleine jedoch die Darstellung aller aktuellen beziehungsweise noch längerfristig relevanten Maßnahmen würde das Platzangebot dieser Startseite bei weitem sprengen. Schauen Sie bitte auf jeden Fall regelmäßig in allen "Produktkategorien", ob Sie und/oder Ihr Haushalt von einem Produktrückruf, einer -warnung oder einem Sicherheitshinweis betroffen sind. In den Kategorien sind die Beiträge chronologisch sortiert (von neu nach alt).
 


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