Infektionen möglich: DM ruft ALVERDE Peelingmaske wegen der Gefahr einer Keimbelastung zurück

DM-DROGERIE MARKT Rückruf ALVERDE WUNDERSCHÖN Peelingmaske Nach den jüngsten Rückrufen einer » Immun Wochenkur und eines » Linseneintopfs warnt die dm-drogerie markt GmbH + Co. KG (Hauptsitz: Karlsruhe/BW) nun vor einem eigenen Hautpflegeprodukt und ruft dieses zurück. Grund für die Warnung und den Rückruf: "In den Produkten (...) ist nicht auszuschließen, dass vereinzelt der Keim » Pseudomonas aeruginosa enthalten ist. So kann es beispielsweise bei bestehenden Hautverletzungen in Einzelfällen zu einer Infektion mit diesem Keim kommen." Von der Rückrufaktion ist der Artikel "alverde naturschön Peelingmaske" im braunen 100 ml-Glastiegel mit den beiden Mindesthaltbarkeitsdaten 09/2019 und 10/2019 betroffen, der offensichtlich bundesweit in allen dm-Filialen erhältlich war. dm-Kunden werden dringend gebeten, vorstehend beschriebene Produkte nicht mehr zu verwenden, da es bei empfindlicher Haut und zu viel Druck bei der Anwendung zu einem leichten Brennen kommen kann, welches auch rasch wieder abklingt. WICHTIG: Bei bleibenden Irritationen sollte ein Arzt konsultiert und dieses an das Unternehmen gemeldet werden. Betroffene Ware kann sowohl ungeöffnet als auch bereits angebrochen gegen Kaufpreiserstattung in einen der dm-Märkte zurückgebracht werden; für weitergehende Fragen ist der Drogist unter der kostenfreien Rufnummer 08 00/3 65 86 33 (Mo-Sa: 8-20 Uhr) oder unter der E-Mail-Adresse servicecenter(at)dm.de erreichbar. "Die Qualität und Sicherheit unserer Produkte hat für uns höchste Priorität. Anbieter informiert verbraucherfreundlich!Wir bedauern den Vorfall und entschuldigen uns bei allen Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten", so dm in seiner Kundeninformation (Bildquelle: dm-drogerie markt GmbH + Co. KG).
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DM ruft BALEA Cremeseife zurück: Bakterien können gesundheitliche Probleme hervorrufen

DM Rückruf BALEA Cremeseife Buttermilk & Lemon Neben der vor erst knapp 3 Wochen gestarteten Rückrufaktion für » dmBio Baby-Fruchtbrei ruft die dm-drogerie markt GmbH + Co. KG (Hauptsitz: Karlsruhe/BW) aktuell noch eine Cremeseife aus ihrem Eigenmarken-Sortiment zurück. Grund für den Rückruf: Bei vereinzelten Flaschen ist von einer Verunreinigung mit dem Bakterium » "Enterobacter gergoviae" bzw. von einer "erhöhten Keimanzahl" auszugehen. Betroffen ist der Artikel "Balea Cremeseife Buttermilk & Lemon" im 500 ml-Dosierspender (NICHT: Nachfüllpack) mit den Chargennummern 637541 und 637542 sowie dem Mindesthaltbarkeitsdatum 06.2019; letztgenannte Angaben sind leicht auf dem Flaschenboden zu erkennen. Die Cremeseife wurde offensichtlich durch alle der rund 1.800 dm-Filialen im Bundesgebiet verkauft. KundInnen werden gebeten, die wie vor beschriebene Cremeseife nicht zu verwenden und in einen der dm-Märkte zurückzubringen bzw. zu entsorgen - der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet. Weitere Informationen sind unter der kostenfreien Rufnummer des dm-ServiceCenters 08 00/3 65 86 33 (Mo-Sa 8-20 Uhr) oder über E-Mail an servicecenter(at)dm.de erhältlich. dm stellt klar, dass Nachfüllpacks der genannten Cremeseifen-Variante nicht betroffen sind; zudem wird der Vorfall bedauert und sich bei allen Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigt. Anbieter informiert verbraucherfreundlich!Bei regelmäßigem Kontakt mit dem Keim "Enterobacter gergoviae" kann dies - beispielsweise bei bestehenden Hautverletzungen - zu einer Infektion führen (Bildquelle: dm-drogerie markt GmbH + Co. KG).
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Lesenswert: bfr.de » "Keime in Duschgel" (PDF)

 

Auszug aus "Keime in Duschgel" (Stellungnahme Nr. 036/2009 des BfR vom 13. Juli 2009):

"3.1.4 Risikocharakterisierung
Aus Sicht des BfR ist ein Duschgel, das mit 1,4 bzw. 2,0 bzw. 3,5 x 105 KbE Enterobacter gergoviae pro Gramm kontaminiert ist, als potenziell gesundheitsschädlich anzusehen. Bei Enterobacter gergoviae handelt es sich um fakultativ pathogene Keime, die in Verbindung mit nosokomialen Erkrankungen gebracht wurden. In seltenen Fällen wurde auch über die Infektion von Personen innerhalb der normalen Bevölkerung mit anderen Enterobacter spp. berichtet. Die Verwendung von Duschgel führt in der Regel nicht zu einem längeren Kontakt mit der Hautoberfläche, da es wieder abgewaschen wird. Trotzdem kann ein Kontakt mit Schleimhäuten und vorhandenen Wunden als möglicher Eintrittsweg für eine Infektion nicht vermieden werden. Darüber hinaus ist davon auszugehen, dass Duschgele auch von Personen benutzt werden, die aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation als Risikogruppe anzusehen sind. Eine Infektion kann mit über entzündliche Reaktionen verschiedenster Gewebe und Organe zu ernsthaften Krankheitsbildern führen, bei denen Sepsis mit Todesfolge möglich ist. Viele Enterobacter gergoviae-Stämme sind multiresistent gegenüber Antibiotika, sodass die Behandlung erschwert wird und Therapieerfolge mit Verzögerung eintreten."

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