AGES meldet Rückruf von formaldehydhaltigem Kindergeschirr
Mittwoch, 11. August 2010 um 18:00 Uhr
Die "Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH" informiert österreichische Verbraucher über einen Rückruf von Kindergeschirr der Firma "Excellent Houseware". Ein Gutachten hatte ergeben, dass die Schale mit EAN-Code 8711295882678 und der Trinkbecher mit EAN-Code 8711295882685 - erkennbar an gezeichneten Tierdekoren - als gesundheitsschädlich zu beurteilen sind. Beide Geschirrteile wurden aufgrund einer Meldung im europäischen "Rapid Alert System for Food and Feed (RASFF)" - lfd.-Nr. » 2010.0695 einer Untersuchung auf Formaldehyd- und Melaminabgabe unterzogen. Dabei musste festgestellt werden, dass beide Artikel bei bestimmungsgemäßen Gebrauch die menschliche Gesundheit gefährden können und als gesundheitsschädlich zu beurteilen sind (im RASFF genannte Werte der Belastung mit » Formaldehyd lagen zwischen 3,97 and 10,88 mg/dm²). Obwohl die Produkte aktuell auch in Deutschland im Handel sind (wie beispielsweise » hier | Stand: 12.08.10), habe betroffene hiesige Verbraucher wieder einmal das Nachsehen: Denn hierzulande gibt es (zumindest derzeit) keinerlei amtliche Warnung zu diesen gefährlichen Produkten aus China. Als "CMR"-Gefahrstoff (Abkürzung für: krebserzeugend, erbgutverändernd, fortpflanzungsgefährdend) zählt Formaldehyd zu den besonders gefährlichen Stoffen; durch die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) der Weltgesundheitsorganisation WHO wurde der Stoff als „krebserregend für den Menschen“ eingestuft. » www.ages.at | » Weitere Informationen im PDF-Format
Glasablösung bei BAUHAUS-Duschwannensystemen: Rückruf
Donnerstag, 29. Juli 2010 um 16:00 Uhr
Nach zwei Rückrufaktionen im vergangenen Jahr (Deckenfluter und Heizkonvektoren) ruft die Mannheimer BAUHAUS GmbH & Co. KG jetzt Drehteile von Duschwannensystemen zurück. Für einen Teil der Duschwannensysteme Camargue Vario (Bildquelle: Bauhaus) hat das Unternehmen eine mögliche Gefahrenquelle ausgemacht: Bei Modellen, die im Zeitraum April bis Juni 2010 im Verkauf waren, kann sich unter ungünstigen Bedingungen das Glas des Drehteils aus dem Profil herauslösen. Betroffene Käufer werden gebeten, sich wegen eines kostenlosen Austauschs des Drehteils mit einem "BAUHAUS Fachcentrum" in Verbindung zu setzen. Da auf unsere Anfrage zur Überlassung einer Pressemitteilung nicht reagiert wurde und zudem online nur sehr wenig Informationen zu finden sind, erfolgte die Bekanntmachung augenscheinlich wieder nur auf der unternehmenseigenen Internetseite. Ob da jeder betroffene "Camargue Vario-Duschwannensystemkäufer" regelmäßig nachschaut? Glas ist schwer - besonders für Kinder! » www.bauhaus.info | » Weitere Informationen im PDF-Format Sehenswert: ARD Plusminus (SWR): Rückrufe - Kaum Informationen zu gefährlichen Produkten » zur Mediathek | » zur Rückschau
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Bruchgefahr: Rückruf für Badewannengriffe von KALDEWEI
Mittwoch, 07. Juli 2010 um 18:00 Uhr
Die Franz Kaldewei GmbH & Co. KG (Ahlen/NRW) ruft Badewannengriffe zurück. Bei Griffen mit den Produktbezeichnungen „Rondostar-Multi-Griff“, „Studiostar-Multi-Griff“ und „Saniluxstar-Multi-Griff“ (Bildquelle: Kaldewei), die in den Jahren 1996 bis 2002 ausgeliefert worden sind, kann eine nicht fachgerechte Montage zu einer Schädigung des Griffs führen, wenn fetthaltige Substanzen zwischen Wannenoberfläche und Griffdichtung eindringen. Diese können den Kunststoff des Griffs schädigen und langfristig zu einer Materialschwächung führen, so dass der Griff im Extremfall unter Belastung brechen kann (was gerade in einer nassen Wanne zu schweren Stürzen und Verletzungen führen kann). Das Unternehmen hebt hervor, dass die Gefahr einer Schädigung insbesondere dann besteht, wenn die Wannengriffe nicht durch das Fachhandwerk, sondern beispielsweise durch Endkunden selbst montiert worden sind. Kunden, die über einen Kaldewei-Badewannengriff verfügen, werden gebeten, sich unter den folgenden Service-Telefonnummern mit dem Hersteller in Verbindung zu setzen, um erforderliche Schritte zu besprechen. Neben einem kostenfreien Service-Telefon unter der Rufnummer 08 00/2 21 77 77 besteht auch die Möglichkeit der Kontaktaufnahme unter 0 23 82/78 51 40. Die Kaldewei GmbH sichert in ihrer Meldung die kurzfristige Bereitstellung eines Ersatzproduktes zu. Betroffene Griffe können an verschiedenen Wannenmodellen von Kaldewei befestigt sein. » www.kaldewei.de | » Weitere Informationen im PDF-Format
Rückrufaktion für Tischlampen von KARE: Stromschlaggefahr
Donnerstag, 06. Mai 2010 um 12:00 Uhr
 Die KARE Design GmbH aus München veröffentlicht auf Ihrer Internetseite einen Produktrückruf von Tischlampen. Nachdem das Schnellwarnsystem der Europäischen Union "RAPEX" in der » 15. Kalenderwoche für ein Modell dieser Lampe (69367) ein Verkaufsverbot in den Niederlanden vermeldete, ruft das Unternehmen nun in Deutschland das vorgenannte sowie weitere Modelle zurück: Eine mögliche Berührbarkeit der Lampenfassung birgt die Gefahr eines Stromschlages. Betroffen sind Tischlampen des Typs "TL Dog" (Bildquelle: Kare-Design) in den Ausführungen #69368 (Pink), #69369 (Blau) und #69367 (Grün). Die Lampen waren seit Mai 2009 bei Kare Design-Filialen und weiteren Möbel- und Accessoire-Filialisten im Verkauf. Kunden werden gebeten, den Artikel gegen Erstattung des Kaufbetrages zurückzugeben; für Fragen wird als "Hotline" die Handynummer 01 60/91 71 05 96 angegeben. Gemäß Wikipedia sterben in Deutschland jährlich etwa 200 Personen an den Folgen von » Elektrounfällen, wobei 20% durch Hoch- und 80% durch Niederspannung verursacht werden; etwa 30% der Hoch- und 3% der Niederspannungsunfälle führen zum Tod. Leider ist auf der Internetseite (derzeit noch) eine englischsprachige Kundeninformation eingestellt, uns wurde sie jedoch in deutscher Sprache überlassen. » www.kare-design.de | » Weitere Informationen im PDF-Format
BMASK (A) warnt eindringlich vor Ethanol-Öfen: diverse Risiken
Mittwoch, 31. März 2010 um 12:00 Uhr
 Auf Grund schwerer Unfälle auch in Österreich warnt das österreichische Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK) vor Gefahren durch Ethanol-Öfen. Die Öfen oder Kamine dienen vor allem zu Dekorationszwecken oder als Zusatzheizungen und verfügen über keinen Abzug; betrieben werden sie mit flüssigem Ethanol. Zitat aus der Warnung: "Offenes Feuer führt in Kombination mit einem flüssigen, händisch nachzufüllenden Brennstoff immer zu hohen Risken", stellten die ExpertInnen des BMASK dazu fest. "Besonders kritisch ist das Nachfüllen, wobei es zu explosionsartigem Aufflammen kommen kann". Neben der Verpuffungsgefahr bestehen Risken auch durch die für den Wohnbereich oft zu hohen Flammen, der meist freien Zugänglichkeit zum Feuer und manchmal geringer Standfestigkeit. Schließlich ist mangels Kaminanschluss unter Extrembedingungen auch die Gefahr einer CO bzw. CO2-Vergiftung zu berücksichtigen." Bei einem Aufsehen erregenden Fall im europäischen Ausland stürzte ein an der Wand befestigter Ethanol-Ofen auf eine darunter befindliche Konsumentin - durch das Feuer hatten sich die Befestigungsschrauben erhitzt, bis die Kunststoff-Dübel in der Mauer geschmolzen waren und dem Ofen keinen Halt mehr geben konnten. Die Konsumentin erlitt dabei schwerste Verbrennungen. Betreiber eines Ethanol-Ofens sollten auf die Standfestigkeit des Ofens und die Dichtheit der Brennkammer achten, den Aufstellungsort prüfen, gegebenenfalls eine solide und dabei hitzeresistente Wandbefestigung verwenden, auf gute Raumlüftung achten, den Brennstoff-Vorrat sicher lagern, den Zugang zum Ethanol-Ofen insbesondere für Kinder sperren und vor allem höchst vorsichtig beim Nachfüllen sein. In Deutschland scheint es eine solch "offizielle" Warnung (zumindest online) nicht zu geben. » www.bmask.gv.at | » Weitere Informationen im PDF-Format
TIGER ruft platzende Wärmflaschen zurück: Verbrennungsgefahr
Donnerstag, 28. Januar 2010 um 18:00 Uhr
 Auf der Internetseite des britischen » "Trading Standards Institute" stolpert man über den Eintrag des auch in Deutschland vertretenen Filialisten Tiger, einem skandinavischen Store mit über 70 Filialen in ganz Europa. Erst durch einen Blick auf die deutsche Internetseite des Unternehmens (Hauptsitz Flensburg) bekommt man dann Kenntnis von einer Rückrufaktion verschiedener Wärmflaschen, die platzen und durch das dann austretende heiße Wasser Hautverbrennungen verursachen können. In der kurzen Mitteilung fordert die TIGER Deutschland GmbH alle Kunden auf, gekaufte Wärmflaschen unabhängig von Kaufort und -zeitpunkt sowie auch ohne Kassenbon in jedem beliebigen TIGER-Shop zurückzugeben. Weitere Informationen sind unter der Telefonnummer 04 61/1 82 84 66 erhältlich. Auf eine Anfrage nach Überlassung einer Pressemitteilung sowie deren Vertriebswege hat das Unternehmen nicht reagiert. Aber was ist schon die » Verbrennung der Bauchdecke oder einer Rückenpartie? » www.tigerstores.de | » Weitere Informationen im PDF-Format
KiK: Erneute Rückrufaktionen wegen Gesundheitsgefahren
Freitag, 15. Januar 2010 um 18:00 Uhr
 Wieder zwei "Wichtige Kundeninformationen" von KiK, dem Textil-"Diskont" aus Bönen (NRW), veröffentlicht auf der Internetseite des Unternehmens im Bereich "Österreich". Noch im Dezember 2009 konnte bei einer blau/weiß-gestreiften Porzellantasse (Verkaufspreis: 0,50 €) "eine Gefahr für die Gesundheit von Personen nicht ausgeschlossen werden". Jetzt wurde bei Porzellantellern in den Ausführungen Muppets, Winni the Pooh, Sponge Bob, Thomas die Lok und Dora (Verkaufspreis: 1,69 €) ein Inhaltsstoff festgestellt, der "unter bestimmten Voraussetzungen" (?) zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen kann. Alle Artikel können selbstverständlich gegen vollständige Erstattung des Kaufpreises retourniert werden. Das Magazin ÖKO-TEST schreibt: Aus dem Angebot von KiK wurden in den Jahren 2006 und 2007 14 Produkte beanstandet, in 2009 mindestens 14 Artikel zurückgerufen. Zur Veröffentlichung nur in Österreich: Die Länder hätten "zum Teil eigene nationale Regelungen (...), die über das EU-Recht hinausgehen und mitunter ein unterschiedliches Vorgehen erforderlich machen", so KiK. "Wir legen stets hohen Wert auf die Qualität und Zuverlässigkeit unserer Produkte. Gerade, wenn es sich um die Sicherheit unserer Kunden und deren Kinder handelt, können wir nicht vorsichtig genug sein." - Produktverantwortung nur für Österreich?
TRISTAR warnt vor Kühlbox: Gasleck
Freitag, 13. November 2009 um 12:00 Uhr
 In Deutschland ist sie (zumindest online) so gut wie gar nicht zu finden, obwohl sie für deutsche Verbraucher relevant ist: Eine "Wichtige Sicherheitswarnung" des niederländischen Unternehmens Tristar, einer internationalen Handelsorganisation für Haushaltsgeräte mit Sitz in Tilburg (NL). Danach hat das Unternehmen festgestellt, dass möglicherweise eine Gefahr von deren Kühlboxen des Typs KB-7145 EGP ausgehen kann, die zwischen September 2006 und Dezember 2007 verkauft wurden. Bei der Box ist es möglich, dass ein Gasleck entsteht, "wenn die Verbindungen nicht richtig mit der Kühlbox verbunden sind". Besitzer einer Kühlbox der Seriennummer 6058, 6190, 6524, 6668, 7097, 7221, 7251, 7420, 7589, 7673 oder 7754 (alle enden mit -7145) werden gebeten, entsprechende Sicherheitshinweise zu beachten. Weitere Informationen sind unter der Rufnummer 0 29 38/5 49 11 30 (Vertriebsabteilung) erhältlich. Die derzeit wohl einzige externe "Online-Fundstelle" für diese Aktion ist die Internetseite der niederländischen » De Voedsel en Waren Autoriteit, die deutschen Kunden jedoch wenig dienlich ist. Aber was ist schon ein Gasleck? Kann gut gehen, muss aber nicht! » www.tristar-europe.nl | » Weitere Informationen im PDF-Format
Artikel dieser Bezeichnung wurden zum Zeitpunkt der Meldung durch gewerbliche und/oder private Anbieter neu und/oder gebraucht bei eBay angeboten.
Erneuter Rückruf bei KiK: Ablösbare Kleinteile
Samstag, 31. Oktober 2009 um 08:00 Uhr
 Innerhalb kürzester Zeit gibt es schon wieder eine Rückrufaktion von KiK, dem Textil-"Diskont" aus dem westfälischen Bönen. Nach scharfen Splittern in Holzspielzeug, » Dibutylphthalat in Kuscheltieren, » Azofarbstoffen in Büstenhaltern, erhöhtem Bleigehalt in Halskettchen und, und, und ... werden jetzt batteriebetriebene LED-Lampen "Kürbis" und "Geist" zurückgerufen, die als Deko-Artikel zum Halloween-Fest verkauft wurden. Hier können sich "aufgrund eines Fertigungsfehlers unter bestimmten Umständen Kleinteile ablösen" (die von kleinen Kindern verschluckt werden und dann entsprechende Folgen haben könnten). "Wir legen stets höchsten Wert auf die Qualität und Zuverlässigkeit unserer Produkte. Gerade, wenn es sich um die Sicherheit unserer Kunden (tlw. "und deren Kinder") handelt, können wir nicht vorsichtig genug sein. Leider lassen sich trotz permanenter Qualitätskontrollen im Ausnahmefall Produktfehler nicht vermeiden". So beginnt jede der zahlreichen Rückrufmitteilungen! Eine Kommentierung kann man sich sparen, wenn man diese "Ausnahmen" addiert. Unheimlich oder unglaublich? Beides!
Rückruf von KÄRCHER Tauchpumpen: Isolierungsmängel
Mittwoch, 21. Oktober 2009 um 08:00 Uhr
 Im Auftrag der Alfred Kärcher Vertriebs-GmbH mit Sitz in Winnenden geben wir folgende Rückrufaktion bekannt: Bei einigen wenigen Kabeln von Kärcher-Tauchpumpen der Reihen SCP, SDP und SPP sind Risse in der äußeren Isolierung festgestellt worden. Diese können unter sehr ungünstigen Umständen dazu führen, dass die elektrische Sicherheit nicht mehr gewährleistet ist. Kärcher bittet alle Besitzer der Pumpenmodelle SCP 9000/12000/16000, SDP 9500/14000/18000 sowie SPP 33 mit einer Seriennummer kleiner 100.000, diese Pumpen nicht mehr zu benutzen und unter der kostenfreien Rufnummer 08 00/4 14 10 11 die zentrale Servicestelle von Kärcher anzurufen. Dort erfahren Kunden, ob ihr Gerät ersetzt werden sollte. Der Umtausch erfolgt kostenlos.  Die Pumpen sind seit 2007 im Verkauf gewesen. Trotz einer recht unwahrscheinlichen Gefährdungsmöglichkeit wurden neben direkten Kundenmitteilungen bundesweit Anzeigen geschaltet und Pressemitteilungen ausgesendet, unter anderem an die dpa und an den ddp. Zudem informiert Kärcher über den Rückruf auf seiner Homepage. » www.kaercher.com | » Weitere Informationen im PDF-Format
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