Druckverlust, Reifenplatzer! KBA warnt öffentlich vor Anhänger-Kompletträdern von STARCO

KBA Warnung Anhänger Kompletträder Das Flensburger Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) warnt auf seiner Internetseite sowie per Pressemitteilung öffentlich vor Anhänger-Kompletträdern des Anbieters Starco NV (Arendonk/B). Zur Begründung wird angegeben: "Eine Beschädigung des Reifens bei der Montage kann zum Platzen des Reifens führen." In der Warnung geht es um Anhänger-Kompletträder bestehend aus Reifen der Abmessungen "195/50 R 13C 104/102N" mit der Aufschrift "BOKA Trailer Line" und montiert auf "Made in Germany"-Stahlfelgen der Größen "5½Jx13" und "6Jx13" mit der Einprägung "MEFRO". Betroffen sind alle nach dem 1. Juli 2016 verkauften Anhänger mit Kompletträdern (Hersteller s. u. "RAPEX-Details") sowie separat als Ersatzteile erworbene Kombinationen. STARCO Anhänger Kompletträder Reifen BOKA Felgen MEFRO"Von der weiteren Verwendung soll abgesehen werden", so das KBA. Betroffene KundInnen aus Deutschland werden gebeten, sich unter der kostenfreien Rufnummer 0 8 00/1 81 22 33 oder mit einer E-Mail an starcorecallsupport(at)stericycle.com an den mit der Abwicklung beauftragten Dienstleister zu wenden. Der Hersteller der Kompletträder wird den Austausch und die Montage kostenlos durchführen. Durch Druckverlust oder "Reifenplatzer" während der Fahrt kann ein Fahrzeug unkontrollierbar werden und einen Unfall verursachen, der für betroffene Verkehrsteilnehmer u. U. mit Verletzungs- oder gar Lebensgefahr verbunden ist (Bildquelle: Pressemitteilung des Kraftfahrt-Bundesamtes | bearb.).
» www.kba.de | » www.starco.com | » Weitere Informationen im PDF-Format
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Das Kraftfahrt-Bundesamt ist hierzulande offensichtlich die einzige Behörde, die bei Rückrufaktionen deren Erfolg überwacht und sich nicht scheut, zur Erreichung zufriedenstellender Ergebnisse auch tiefgreifendere Maßnahmen wie - von Amts wegen - eine "Öffentliche Warnung" durchzuführen. Die meisten Behörden hingegen beschränken sich augenscheinlich auf das "Zusammentragen" aller möglichen Internetmeldungen, ohne dabei die von den verantwortlichen Unternehmen angegebenen Maßnahmen "zum vorsorglichen Verbraucherschutz" auf ihre wirkliche Transparenz und Effektivität hin zu überprüfen.

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