BAuA meldet Rückruf unsicherer Zurr-/Spanngurte von GO/ON!
Freitag, 10. Juni 2011 um 12:00 Uhr
Augenscheinlich begann es im Mai mit folgender » Pressemitteilung: "TÜV SÜD warnt vor einem gefährlichen Zurrgurt des chinesischen Herstellers Zhejiang Jiande Chunlei Electrical Hardware Co., der unter der Marke GO/ON vertrieben wird." So richtig aufmerksam auf den Rückruf des Importeurs, der ZEUS GmbH & Co. KG (Soltau), können Verbraucher erst jetzt werden: Durch eine Meldung im Produktsicherheitsportal der Dortmunder Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). "Zurrgurte/Spanngurte der Marke GO/ON! vom Typ EF-TD003 / CL-A38 (2 x 2,5 m mit Klemmschloss, Farbe: Orange; Verkaufspreis: 3,99 EUR; Importzeitraum: 6/2009 - 6/2010 Verkaufszeitraum: seit 6/2009)" werden zurückgerufen. In ihrer Meldung weist die BAuA auf Untersuchungen des TÜV SÜD hin, die ergeben haben, dass die Zugkraft des Spanngurtes nicht ausreichend ist. So besteht die Gefahr, dass sich befestigte Gegenstände lösen und Verletzungen hervorrufen können. "Das Produkt entspricht nicht den Anforderungen aus der DIN EN 12195-2" und ... auf dem Gurt ist ein gefälschtes GS-Zeichen des TÜV Süd angebracht: Es hat die Form eines Sechsecks und trägt die inkorrekte Aufschrift "TUV SOU". Der Importeur betreut - nach eigenen Angaben - rund 730 "hagebaumarkt"-Baumärkte, "Werkmarkt"-Fachmärkte und "Floraland" (Garten-Fachmarkt-Center) sowie rund 800 weitere Fachgeschäfte und Gartencenter. Zurrgurte sind ein Massenartikel: Dennoch scheinen Informationen zu dieser Rückrufaktion in Märkten und Medien sehr rar zu sein. Der TÜV SÜD: "Es ist bereits ein Fall bekannt, in dem es beim Transport von Booten auf einem Anhänger durch das Lösen des Zurrgurts fast zu einem schweren Unfall gekommen wäre." » www.baua.de | » Weitere Informationen im PDF-Format
A.T.U. ruft Dachbox zurück: Versagen der Verschlüsse
Donnerstag, 03. März 2011 um 19:00 Uhr
Die A.T.U Auto-Teile-Unger Handels GmbH & Co. KG (Weiden/Oberpfalz), nach eigenen Angaben Marktführer im deutschen Kfz-Servicemarkt, ruft bundesweit eine Auto-Dachbox zurück. Die Box vom Typ "MAC 460", schwarz, hochglänzend (Bildquelle: atu.de) darf ab sofort aus Sicherheitsgründen nicht mehr genutzt werden, da während der Fahrt möglicherweise die Verschlüsse versagen und zur Öffnung der Box führen können. Dabei könnten herausfallende Gegenstände andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Das betroffene Modell wurde seit Juli 2010 sowohl in Filialen vor Ort als auch im Onlineshop von A.T.U verkauft. Kunden, die im Besitz der genannten Dachbox sind, sollten sich umgehend an die kostenfreie Telefonhotline 08 00/5 03 54 70 wenden, um weitere Details für die Rückgabe zu erfahren. Das Unternehmen betont: "Der freiwillige Rückruf umfasst ausschließlich dieses Produkt. Andere bei A.T.U erhältliche Dachboxen sind nicht betroffen." » www.atu.de | » Weitere Informationen im PDF-Format
Austauschaktion für Nachrüst-Schiebedächer von WEBASTO
Freitag, 10. September 2010 um 12:00 Uhr
Das "Office of Defects Investigation (ODI)" der amerikanischen "National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA)" meldete bereits vor rund einem Monat den Rückruf von 292.867 PKW-Nachrüst-Schiebedächern des Herstellers Webasto. Erst durch die » 35. Wochenmeldung des europäischen Schwellwarnsystems "RAPEX" wird deutlich, dass von dieser Sicherungsmaßnahme augenscheinlich auch Verbraucher in Europa betroffen sind. Jetzt gibt es auch hierzulande eine Pressemitteilung des Unternehmens Webasto (Stockdorf bei München), wonach eine Austauschaktion geplant ist. Grund: Bei Schiebedächern Hollandia 700 und Hollandia 900 (Bildquelle: RAPEX) kann sich unter bestimmten Umwelteinflüssen die Klebeverbindung zwischen der Glasscheibe und dem Metallrahmen lösen. "Daraus kann im ungünstigsten Fall resultieren, dass sich die Glasscheibe vollständig aus dem Rahmen und somit auch während der Fahrt vom Fahrzeug lösen kann". Webasto schreibt, dass derzeit Maßnahmen ergriffen werden, um Fahrzeugbesitzer über die Austauschaktion zu informieren. Auf der Internetseite des Unternehmens sind (derzeit) noch keine Hinweise zu finden; eine Anfrage zur Verteilung der Pressemitteilung blieb unbeantwortet. Nach Unternehmensangaben könnten weltweit 417.500 Hollandia Schiebedächer betroffen sein, wovon 87 Prozent in den USA und Australien verkauft worden sind. Wie viele von den verbleibenden 54.275 Dächern in Deutschland verbaut wurden, schreibt das Unternehmen nicht. » www.webasto.de | » www.open-air-feeling.de | » Weitere Informationen im PDF-Format
GARMIN ruft diverse Navigationsgeräte zurück: Brandgefahr
Freitag, 27. August 2010 um 12:00 Uhr
Der Navigationsgerätehersteller Garmin (Gräfelfing/München) ruft weltweit Navigationsgeräte zurück. Bei manchen Geräten mit einem speziellen Leiterplattendesign besteht die Wahrscheinlichkeit des Überhitzens, wodurch unter Umständen Brandgefahr entsteht. Betroffen sind Geräte der "nüvi"-Serien 200W, 250W, 260W, 7xx und 7xxT, in denen die Batterien von einem externen Zulieferer stammen. Das Unternehmen rät seinen Kunden dringend zur Feststellung, ob ihr nüvi-Gerät zu den betroffenen Geräten zählt und empfiehlt, am Rückrufprogramm teilzunehmen. Aufgrund des konkreten Zeitraumes und des speziellen Leiterplattendesigns können betroffene Navis identifiziert werden. So hat Garmin eine spezielle Webseite eingerichtet, auf sich durch Eingabe der Seriennummer feststellen lässt, ob ein Gerät betroffen ist. Falls das Gerät das spezifische Leiterplattendesign aufweist und eine Batterie aus dem spezifischen Produktionszeitraum verwendet, erhalten betroffene Kunden Anweisungen, wie das Gerät kostenfrei zurückgesendet werden kann. Deutsche Kunden ohne Internetzugang können Garmin unter der für Europa eingerichteten Rufnummer +44 870 850 1242 (Großbritannien) erreichen. Neben dem Wechsel der Batterie wird am Kopfende der Batterie neben der Leiterplatte ein Abstandshalter eingesetzt. Garmin rät dringend davon ab, die Batterien selbst zu entfernen oder auszuwechseln. Aufgrund der proaktiven Überlassung einer Presse-Information sowie zahlreich erkennbarer Online-Berichterstattung ist eine umfangreiche und vorbehaltlose Öffentlichkeitsarbeit feststellbar. Produktverantwortung, wie sie sein soll! » www.garmin.de | » Weitere Informationen im PDF-Format
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METZELER: Rückruf von Enduro Motorradreifen
Freitag, 18. Juni 2010 um 20:00 Uhr
Auf einer Internetseite ruft METZELER Reifen für Enduro-Motorräder zurück. Das Unternehmen hat festgestellt, dass gewisse Reifen unter Umständen eine teilweise Ablösung der Lauffläche aufweisen können, was zu einer "plötzlichen Vibration" des Motorrades führen kann. Betroffen sind "Metzeler Tourance 150/70 R17 M/C 69V" Hinterreifen aus den Herstellwochen 09 und 10 aus 2010, die mit dem Aufdruck "DOT EB OY B279 0910" oder "DOT EB OY B279 1010" gekennzeichnet sind (der Code findet sich an der Aussenseite des Reifens direkt über der Felgenkante). Kunden, die den betroffenen Reifen haben oder fahren, sollten nicht weitere Aufrufe oder Anschreiben abwarten, sondern unverzüglich das Metzeler Callcenter unter der Rufnummer 0 61 63/7 11 15 oder 0 61 63/71 29 25 kontaktieren. Ersatzreifen sind bei Händlern zu erhalten, die den zurückgerufenen Reifen verkauft haben. Das Unternehmen sagt zu, Reifen sowie Kosten der Montage zu ersetzen. Eine Anfrage zur Pressemitteilung sowie deren Verteilung blieb unbeantwortet; Informationen zu dieser Sicherheitsmaßnahme sind (zumindest online und derzeit) sehr überschaubar. » www.metzelermoto.de | » Weitere Informationen im PDF-Format
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