Die Toshiba Europe GmbH mit Deutschlandsitz in Neuss (NRW) gibt eine heiße "Serviceinformation" zu Notebooks: Bei bestimmten Notebooks der Modelle "Satellite T130" und "Satellite Pro T130" wurde eine potenziell defekte Netzbuchse verbaut, die sich "unter bestimmten Umständen" so erhitzen kann, dass die Unterseite des Geräts an der Netzbuchse schmilzt. Aufgrund der hohen Temperaturen besteht bei Berührung bestimmter Stellen sogar Verbrennungsgefahr. Besitzern genannter Produkte wird empfohlen, die ersten sechs Stellen der Modellnummer (auf dem Etikett an der Geräterückseite) zu überprüfen. Wenn diese mit "PST3AE" oder "PST3BE" anfängt (gilt nur für Notebooks mit dem Aufdruck "Toshiba Europe GmbH"), könnte das Gerät betroffen sein. Entgegen Berichten in zahlreichen Fachmedien ruft Toshiba diese Notebooks jedoch nicht zurück, sondern "empfiehlt" erst einmal dringend ein Update auf eine neue BIOS-Version, wodurch eine weitere Überhitzung sowie das damit verbundene Risiko von Personen- und Sachschäden verhindert werden soll. Betroffene Geräte sollen dann anzeigen, wie eine Reparatur erfolgen kann. Toshiba beruhigt: "Ein BIOS-Update ist ein relativ einfacher Vorgang und kann von den meisten erfahrenen Computerbenutzern problemlos ausgeführt werden". Wie erfolgt jedoch eine Information von Nutzern, die weder Computerzeitschriften lesen noch regelmäßig die Internetseiten von PC-Herstellern auf für sie relevante "Serviceinformationen" überprüfen? Auf eine Anfrage zu informierten Medien erging keine Antwort.
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