Was französische Verbraucher bereits Anfang des Monats über » www.rappelsproduits.fr erfahren konnten, wird nun auch hierzulande thematisiert. Die deutsche Niederlassung von Mitsubishi Electric (Ratingen/NRW) informiert in einer "Presseinformation" über eine wichtige Sicherungsmaßnahme: den Rückruf von Wärmepumpen. So ist zu lesen, dass es bei einem Vorfall in England zu einem "erheblichen Defekt" einer Pumpe kam, wobei der Kältemittelsammler geborsten ist. Dem Unternehmen nach soll es sich "um einen Einzelfall in England" gehandelt haben, jedoch wurde der Austausch von Produkten in Deutschland und weiteren europäischen Ländern beschlossen und folgende Serien werden zurückgerufen: PUHZ-HRP71VHA2, PUHZ-HRP100VHA2, PUHZ-HRP100YHA2, PUHZ-HRP125YHA2 und PUHZ-HRP 200YKA. Mitsubishi schreibt, dass derzeit alle entsprechenden Käufer und Installationsbetriebe "ausfindig gemacht" und über die Sachlage informiert werden, um installierte Anlagen außer Betrieb nehmen zu können. Neben den Austauschkosten werden gegebenenfalls entstehende Zusatzkosten für eine alternative Warmwasserbereitung "unbürokratisch und großzügig" erstattet; auch soll die Gewährleistungszeit ab dem Austauschzeitpunkt neu beginnen. Für Fragen wurde eine kostenfreie Hotline 08 00/7 87 52 82 (8-18 Uhr) eingerichtet. Das Unternehmen: "Wir werden alles daran setzen, dass unsere Kunden auch weiterhin auf die hohe Qualität unserer Lösungen vertrauen können". An wen diese Presseinformation verteilt wurde, blieb jedoch unbeantwortet. Da (zumindest online) fast auschließlich Fachkreise Informationen zu der Sicherungsmaßnahme veröffentlichen, scheint es in erster Linie dem Handwerk zu obliegen, wie und vor allem wann Besitzer betroffener Wärmepumpen von dieser Aktion erfahren.
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