RAPEX, das “Schnellwarnsystem” der Europäischen Kommission für "Non-Food"-Produkte, meldet wöchentlich jeweils freitags Artikel, die in Mitgliedsstaaten der Europäischen Union durch gravierende Mängel auffällig geworden beziehungsweise hergestellt worden sind. In der 6. Wochenmeldung 2010 wurden wieder gefährliche Produkte deutscher Herstellung gelistet; auch mehrere Artikel, die auf dem deutschen Markt erhältlich sind, wurden aufgrund ernsthafter Sicherheitsmängel beanstandet: Kinderschuhe von Däumling, von der Michel Toys Handels-GmbH importierte Magnettafeln / Malsets, Weihnachtspyramiden der Kögler GmbH & Co. KG, Kindermasken von Funpack, Damenstiefel von Graceland, Kinder-Hochstühle von Ardek, Haartrockner von Carrera, diverse "No-Name"-Wasser- bzw. Reiskocher und Elektro-Dampfgarer sowie Kraftfahrzeuge der Hersteller Renault und Citroen. Die Originalinformationen werden ausschließlich in englischer Sprache bereitgestellt, dabei werden für viele gelistete Produkte Rückrufaktionen angekündigt. Die Erfahrung zeigt leider, dass diese in den wenigsten Fällen auf Internetseiten produktverantwortlicher "In-Verkehr-Bringer" und schon gar nicht in der Öffentlichkeit auszumachen sind (wie auch jetzt wieder). Könnte ein Grund dafür sein, dass in RAPEX genannte Hersteller darauf vertrauen, dass diese Wochenmeldungen die Öffentlichkeit nicht erreichen und/oder aufgrund der englischen Sprache nicht verstanden werden? Dann versuchen wir es mal in Deutsch:
» RAPEX Wochenmeldung 6. KW 2010 im PDF-Format





























