Fehlfunktionen bei Kohlenmonoxidmeldern bergen Lebensgefahr
Montag, 26. Dezember 2011 um 18:00 Uhr
» Kohlenstoffmonoxid, welches auch bei der unvollständigen Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Stoffen entsteht, ist ein farb-, geruch- sowie geschmackloses Gas, das ab bestimmten Konzentrationen zu einer » Kohlenmonoxid-Vergiftung (Erstickungstod durch Sauerstoffmangel) führen kann. "CO-Melder" sollten rechtzeitig vor zu hohen Kohlenmonoxidemissionen von Öfen, Herden und anderen Brennstellen warnen. Europäische sowie nationale Bundes- und Landesbehörden veröffentlichen in letzter Zeit vermehrt Hinweise auf Rückrufaktionen fehlerhafter CO-Melder: Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) informiert über den Rückruf des Melders » "Heitronic, Modell 47221" der Vollmer GmbH (Königsbach-Stein). Bei dem Gerät ist nicht auszuschließen, dass der akustische Alarm bei erhöhtem Kohlenmonoxidgehalt in Räumen nicht auslöst. Das europäische Schnellwarnsystem » "RAPEX" listet jüngst zusätzlich den "CO-Alarm CO 20" der Marke Pentatech (Indexa GmbH, Oedheim) sowie das Modell "RM339" der Marke Elro (Roos Electronics GmbH, Arnsberg). Diese Geräte entsprechen nicht der maßgeblichen Norm EN 50291 (Elektrische Geräte für die Detektion von Kohlenmonoxid in Wohnhäusern). Das Verbraucherinformationssystem » "VIS Bayern" ergänzt die Meldungen am 22.12.11 um den CO-Melder "Protector CO-100" der Protector GmbH (Bad Zwischenahn). Vorsicht beim Kauf: Ein optischer Abgleich genannter Modelle sowohl mit beanstandeten Geräten aus älteren » "RAPEX"-Meldungen (2009) als auch mit den massenhaften Angeboten beispielsweise in Internetauktionen zeigt verblüffende Ähnlichkeiten (Bildquellen: Hersteller/Händler). » www.heitronic.de | » www.pentatech.de | » www.elro.eu | » www.protector24.de Lesenswert: de.wikipedia.org: » "Brandmelder": Umfassende Darstellung mit Details und Links zum Thema
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Die kürzliche Veröffentlichung einer » "Untersagungsverfügung" sowie eine weitere » Meldung der BAuA machen bekannt, dass es auch bei dem Kohlenmonoxid-Melder "AMS Gasalarm C 230 V" der AMS Automatische Mess- und Steuerungstechnik GmbH (Auerbach) vorkommen kann, dass dieser bei einem erhöhten Kohlenmonoxidgehalt nicht auslöst. Das Modell (Verkauf nach Mai 2009) ist zuletzt auch in der aktuellen » RAPEX-Wochenmeldung (vom 20.01.2012 - lfd.-Nr 37-0080/12) gelistet. Aus dem Beitrag geht auch hervor, dass Behörden einen Rückruf von Verbrauchern angeordnet haben: Auf der Internetseite des Herstellers ist (zumindest derzeit) keine Information offensichtlich - im Online-Handel scheinen diese Gaswarngeräte noch erhältlich zu sein (Bildquelle: rapex.eu). » www.ams-messtechnik.de
Austausch von Lithium-Ionen-Akkus in Mobilteilen von GIGASET
Donnerstag, 15. Dezember 2011 um 14:00 Uhr
Ohne wenn und aber informiert die Gigaset Communications GmbH (München) über einen Austausch von Lithium-Ionen-Akkus in gleichnamigen Mobilteilen. Grund: Bei den Modellen der SL910-Reihe (Gigasets SL910, SL910A sowie SL910H) können die Akku-Speicherzellen in sehr seltenen Fällen überhitzen, was mit einer potentiellen Brandgefahr einhergeht. Betroffen sind Akkus aus der Gigaset SL-910-Reihe (Bauteile-Nummer V30145-K1310-X447) mit einem Herstellungszeitraum bis einschließlich Kalenderwoche 38 im Jahr 2011. Diese sind erkennbar am aufgedruckten Produktionsdatum (z. Bsp. "DATE: HY3811"), wobei die ersten zwei Ziffern hinter "HY" die Kalenderwoche als Produktionszeitpunkt kennzeichnen. Betroffen sind daher Akkus bis inklusive "DATE: HY3811". Um jegliche Gefährdung durch unter Umständen schadhafte Akkus auszuschließen, werden betroffene Verbraucher aufgerufen, Geräte mit einem betroffenen Akku nicht mehr zu verwenden, den Akku umgehend außer Betrieb zu nehmen und gegen einen neuen Akku einzutauschen. Zum Bestellen eines Ersatz-Akkus sowie für Rückfragen ist die kostenfreie Rufnummer 08 00/2 00 20 50 (Mo-Fr 8-20, Sa 8-16 Uhr) erreichbar. Das Unternehmen betont, "Akkus mit einem Produktionsdatum "DATE: HY3911" und später sind in einwandfreiem Zustand" und legt betroffenen Kunden ans Herz, defekte Akkus ordnungsgemäß zu entsorgen (Bildquelle: gigaset.de). » www.gigaset.de | » Weitere Informationen im PDF-Format
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ACHTUNG: Weihnachten auch in 2011 wieder am 24. Dezember!
Sonntag, 11. Dezember 2011 um 12:00 Uhr
Weihnachten auch in 2011 wieder am 24. Dezember! Aus diesem Anlass soll wieder an vergangene Emfehlungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (Dortmund) zum Thema "Weihnachtsbeleuchtungen" erinnert werden, die alljährlich zum Jahresabschluss relevant werden: "Gefährliche Weihnachtszeit: Nur die Lichter sollen brennen" - "Erst prüfen, dann einschalten", so die Experten der Behörde. "Als häufige Mängel verzeichnen die Kontrolleure der Aufsichtsbehörden Brandgefahr und blanke Drähte. Wenn die Beleuchtung dann mit 230 Volt betrieben wird, droht ein tödlicher Stromschlag. Manche Birnen können bis zu 70 Grad Celsius heiß werden. Heiß genug, um Weihnachtsdekorationen, wie Tannenzweige, Strohsterne oder Tücher zu entflammen." Empfehlungen der Behörde sind: "An der Weihnachtsbeleuchtung sollte deshalb ein CE-Zeichen oder besser noch ein von einer vertrauenswürdigen Prüfstelle herausgegebenes GS-Zeichen vorhanden sein." Weihnachtsbeleuchtung, die im Freien Verwendung findet, sollte das Piktogramm "Spritzwassergeschützt" (Dreieck mit Tropfen) oder besser "Regenwassergeschützt" (Quadrat mit Tropfen) sowie das Kürzel IP 44 oder höher aufweisen. In Innenräumen sollte man besser Lichterketten einsetzen, die mit einem Transformator betrieben werden. Der regelt die Spannung von 230 auf 24 Volt herunter und verhindert insbesondere für Kinder die Gefahr eines tödlichen Stromschlages, falls offene Lampenfassungen oder mangelhafte Isolierungsstellen berührt werden. Ältere Beleuchtungen sollen am besten vor der Benutzung auf Schäden geprüft werden, um Kabelbrände zu verhindern. Wichtig auch: Defekte Glühbirnen sollen nur mit einer Birne der zugelassenen Wattstärke ersetzt werden, da andere möglicherweise sich selbst oder das Kabel überhitzen und dadurch Brände auslösen können. Doch auch die zugelassenen Glühbirnen entwickeln eine Wärme, die anliegendes Dekorationsmaterial entzünden können. Darum: "Stauwärme vermeiden". Angesichts der möglichen Risiken sollte keine Weihnachtsbeleuchtung längere Zeit unbeaufsichtigt brennen. Lesenswert: rapex.eu: Bebilderte Auflistung gefährlicher Lichterketten und Zubehörartikel » Original in Englisch | » Übersetzung in Deutsch (unterstützt durch » translate.google.de)
Zwei Rückrufe bei NEDIS: Notebooknetzteile und Vorverstärker
Montag, 21. November 2011 um 18:00 Uhr
Nach ersten Veröffentlichungen in den benachbarten Niederlanden (Anfang November) werden zwei Rückrufaktionen der Nedis GmbH (Willich) nun auch hierzulande amtlich: Die Dortmunder Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin veröffentlicht auf ihrem » "Produktsicherheitsportal" zwei Rückrufaktionen, die auf der Internetseite von Nedis augenscheinlich vorrangig an "Geschäftspartner" adressiert sind. Das Unternehmen fand in zwei Notebooknetzteilen eine "potentielle Gefahrenquelle", wodurch diese "leider" zu Stromschlägen führen können. Betroffen sind Notebooknetzteile mit den Ordercodes P.SUP.NBT120-A und P.SUP.NBT150H1. Auch in einem Vorverstärker für Plattenspieler mit der Beschriftung "Stereo Phono Pre-Amplifier" und der Bezeichnung "PRE AMP-220" hat das Unternehmen trotz strenger Qualitätstests eine "potentielle Gefahrenquelle" gefunden (hier jedoch ohne weitere Beschreibung). Für alle genannten Artikel hat das Unternehmen beschlossen, diese zurückzurufen und bittet somit "Geschäftspartner" um Mithilfe: "Falls Sie einen oder mehrere Artikel hiervon bestellt haben bzw. hiervon noch Lagerbestand haben, bitten wir Sie eindringlich, eine E-Mail an info(at)nedis.de zu senden, um weitere Details zu dieser Rückrufaktion zu besprechen". Nedis möchte betonen, dass alle "Produkte strengen Qualitätsanforderungen unterliegen, so dass Sicherheit und Qualität gewährleistet werden kann". Eine Pressemitteilung war nicht erhältlich. Ihr Notebooknetzteil ist ähnlich, jedoch nicht von Nedis? Dann schauen Sie » hier (Bildquelle: nedis.de). » www.nedis.de | » Weitere Informationen im PDF-Format
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"Ersatzprogramm" für iPod nano (1. G.) von APPLE: Überhitzung
Montag, 14. November 2011 um 18:00 Uhr
"iPod nano (1. Generation) - Ersatzprogramm: Der Computerhersteller Apple hat festgestellt, dass es bei Modellen des iPod nano (1. Generation) in seltenen Fällen zu einer Überhitzung der Batterie kommen kann, was ein Sicherheitsrisiko darstellt. Betroffene iPod nanos wurden zwischen September 2005 und Dezember 2006 verkauft. Dieses Problem konnte auf einen Batteriehersteller eingegrenzt werden, der Batterien mit einem Herstellungsfehler produziert hat. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Problem eintritt, ist zwar gering, doch wird mit ansteigendem Alter der Batterie größer." Zu erkennen sind betroffene Geräte daran, dass die Vorderseite aus schwarzem oder weißem Kunststoff und die Rückseite aus silberfarbenem Metall besteht (bei allen neueren Modellen bestehen Vorder- und Rückseite aus Metall). Apple empfiehlt, die Nutzung einzustellen und bietet an, per Internet ein Ersatzgerät zu bestellen. Mittels einer Online-Prüfung der Seriennummer wird festgestellt, ob ein Gerät für das Ersatzprogramm qualifiziert ist. Ist das der Fall, erhalten Kunden etwa 6 Wochen nach Eingang Ihres iPod nano (1. Generation) ein Ersatzgerät. Auf die vorherige Erstellung einer Datensicherung wird hingewiesen. Kunden, die Hilfe benötigen, können einen Apple Store oder autorisierten Apple Service Provider (AASP) aufsuchen und müssen dazu ihr Gerät zur Prüfung der Seriennummer mitbringen. Apple weist ausdrücklich darauf hin, dass das Batterieproblem nur den iPod nano (1. Generation) betrifft: Andere iPod-Geräte sind nicht betroffen (Bildquelle: apple.com). » www.apple.com/de/support/ | » Weitere Informationen im PDF-Format
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